Samstag, 25. Februar 2012

[Rezension] Claudia Gray- Evernight: Gefährtin der Morgenröte

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Titel: Evernight- Gefährtin der Morgenröte
Originaltitel: Afterlife
Autor: Claudia Gray
Genre: Fantasy
Verlag: Penhaligon Verlag (27. Februar 2012)
ISBN: 978-3764530549
Gebundene Ausgabe: 416 Seiten
Preis: 17,99 €

Kurzbeschreibung: 
Noch nie war die Barriere zwischen Bianca und ihrem geliebten Lucas größer. Denn während sie nun ein Geist ist, wurde Lucas von einem Vampir in einen Blutsauger verwandelt. Diese beiden Völker jedoch sind nur durch ihren Hass aufeinander verbunden. Nun wird Lucas nicht nur von seiner Familie gejagt, die sich ganz dem Töten von Vampiren verschrieben hat. Er muss auch lernen, seinen Blutdurst zu bezwingen. Da entdeckt Bianca, dass sie als Geist doch nicht so machtlos ist, wie alle behaupten. Im Gegenteil! Es scheint sogar einen Weg zu geben, um Lucas zu erlösen – wenn Bianca bereit ist, sich für ihn zu opfern … 
Quelle: Verlag 

Über die Autorin:
Bevor Claudia Gray sich ganz dem Schreiben widmete, arbeitete sie als Anwältin, Journalistin und DJ. Seit ihrer Kindheit interessiert sie sich für Filmklassiker, die Stile vergangener Epochen und Architektur. Ihr dadurch erworbenes Wissen ließ sie sanft in die Welt von „Evernight“ einfließen und erschuf so eine unverwechselbare Stimmung. 
Quelle: Verlag

Rezension:

Die Geschichte:
Das Buch beginnt an der Stelle, an der der dritte Band "Evernight-Hüterin des Zwielichts" aufhörte. Man wird direkt in die Wandlung von Lucas in einen Vampir hineingezogen und sieht, wie er damit umgeht.
Bianca ist zwar ein Geist, aber nicht irgendeiner. Da sie als Tochter von zwei Vampiren mit Unterstüzung der Geister geboren wurde, stehen ihr mehr Möglichkeiten offen, als den meisten anderen Geistern. So schafft sie es sich schon schnell zu materialisieren und bei ihren Freunden zu sein. In ihr stecken noch viel mehr verborgene Fähigkeiten, von denen sie keine Ahnung hat und die sie im Laufe des Buches entdeckt.
So dümpelt die Geschichte vor sich hin. Es gibt nicht viel neues und seitenlang passiert nichts Spannendes und auch die Liebesgeschichte zwischen Bianca und Lucas konnte mich nicht überzeugen.
Die Geschichte ist meiner Meinung nach sehr vorausschaubar und mir fiel es schwer weiter zu lesen. 
Bei den Vorgängern hatte es Claudia Gray immer noch geschafft, mich zu überraschen, aber bei dem Teil war mir das Ende schon ziemlich schnell klar und ich langweilte mich beim Lesen.

Die Protagonisten:

Die Charaktere haben ebenfalls sehr nachgelassen.
Bianca ist nur an sich und an Lucas Wohlergehen interessiert und kümmert sich nicht darum, dass sie andere Menschen/Vampire verletzt. Sie ist eigensinnig und naiv. Naiv war sie zwar immer schon, aber seit dem ersten Band sind ein paar Jahre vergangen und man müsste doch meinen, dass sie sich etwas weiter entwickelt hat... Aber nein, sie sieht der Wahrheit nicht ins Gesicht und immer wieder fallen Sprüche wie : "Wenn Lucas und ich zusammen sind, wird alles gut." Das hat sie sich auch beim dritten Band versucht einzureden, was zur Folge hatte, dass sie gestorben ist und zum Geist wurde. Wieso sollte es also jetzt klappen?
Das Einzige was ich an ihr mag, ist ihre unsterbliche Liebe zu Lucas und dass sie am Ende doch mal erwachsen wird und sich entwickelt hat.
Lucas selber wiederspricht in dem Band völlig seinen Prinzipien, da er versucht sein Vampirdasein zu akzeptieren. Er hasst es und würde es beenden, wenn Bianca nicht wäre. Die meiste Zeit leidet er und ist einfach nur unglücklich, was ja verständlich ist, aber dennoch nervt das irgendwann.
Balthazar stellt sich als echter Freund heraus und ist immer für Lucas und Bianca da und das obwohl Bianca ihm das Leben nicht leicht macht.
Mrs. Bethany hat mir in diesem Band neben Balthazar richtig gut gefallen. Man erfährt ihre Hintergrundgeschichte und nach und nach fällt es leichter sie zu verstehen und ihre Handlungsweisen im Ansatz nachzuvollziehen.


Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist flüssig und man kommt gut mit. Dennoch fehlt mir einfach die Spannung und die Geschichte konnte mich nicht mitreißen.



Das Cover:
Das Cover ist typisch für die Reihe und zeigt ein Mädchengesicht. Was auch sonst? In letzter Zeit erscheinen so viele Cover in dem Stil, dass ich es einfach nicht mehr sehen kann und es mir auch nicht mehr gefällt. 
Der Schriftzug allerdings ist schön und ansprechend.
 
Fazit: 
Die Geschichte konnte mich nicht so recht überzeugen. Es ist ein schöner Abschluss, wenn man wissen möchte, wie es mit Lucas und Bianca ausgeht. Dennoch fehlen einfach überraschende Wendungen und die Spannung.           
                          

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