Dienstag, 10. April 2012

[Rezension] Lissa Price- Starters

Bildquelle
Titel: Starters
Originaltitel: Starters
Autor: Lissa Price
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: 14-17 Jahre)
Verlag: IVI (März 2012)
ISBN: 978-3492702638
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Preis: 15,99 €

 

Kurzbeschreibung:
Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ... 
Quelle: Verlag

 

Über die Autorin

Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.
Quelle: Verlag



Rezension 

Die Geschichte:
Starters spielt in einer Welt nach dem sogenannten Sporenkrieg, bei dem alle Erwachsenen gestorben sind, da die Impfung, die gegen die Sporen geholfen hat, nur an Kinder und alte Menschen vergeben wurde. 
So hat auch Callie keine Eltern mehr und auch sonst keine Angehörigen und muss sich mit ihrem Bruder Tyler alleine durchschlagen. Mit Michael, einem Freund, leben die Beiden in verlassenen Häusern und ernähren sich von Essenresten.
Doch als sie auch ihre letzten Habseligkeiten verlieren und Tyler immer kranker wird, beschließt Callie ihren Körper an die Body Bank zu verkaufen. Bei ihrer dritten Buchung sollte sie einen Monat weg sein, wacht aber schon nach einer Woche auf und merkt schnell, dass das nicht ohne Grund passiert ist...

Die Idee der Geschichte hat mich von Anfang an fasziniert und die Idee seinen Körper zu vermieten und nicht zu wissen, was währenddessen mit ihm passiert, finde ich einfach nur gruselig. Der Konflikt zwischen Kindern/Jugendlichen und alten Menschen, finde ich sehr gut dargestellt und nachvollziehbar.
Starters ist der erste Band einer neuen Dystopie, die, wie es dafür typisch ist, eher eine düstere Grundstimmung vorweist.
Es weißt dazu einen guten Spannungsbogen auf und hat mich direkt mitgerrissen. Emotionen und Dramatik kommen ebenfalls nicht zu kurz. Ich konnte bei den Geschehnissen richtig mitfühlen und habe das Lesen sehr genossen.

Zwar kommen viele bekannte Elemente darin vor, die aber gut umgesetzt sind. Die Geschichte ist gut nachvollziehbar, weist nur vereinzelte Logikfehler auf, die mich aber beim Lesen nicht wirklich gestört haben.
Allerdings hat mir die Liebesgeschichte zwischen Blake, einem reichen Jugendlichen, und Callie nicht wirklich gefallen. Die ist sehr oberflächig behandelt und bei mir ist der Funke dabei nicht übergesprungen. 

Die Protagonisten:  
Die Protagonisten Callie, Tyler und Michael finde ich sehr sympathisch und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Callie tut alles, um ihrem kleinen Bruder das Leben leichter zu machen und lässt sich nicht unterkriegen.
Über Blake erfährt man eigentlich sehr wenig und obwohl er eigentlich sympathisch dagestellt ist, konnte ich mich nicht so mit ihm anfreunden.
Viele Protagonisten sind zwar insgesamt nur wenig ausgearbeitet und es fehlt ihnen an Tiefe, aber den Lesefluss stört das wenig.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist einfach gehalten und es ist alles gut erklärt, nimmt aber nicht zu viel Raum in dem Buch ein, so dass es langweilig wirkt. Es herrscht eigentlich durchweg Spannung vor und Lissa Price schafft es Emotionen in dem Leser hervorzurufen. 

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist sehr schlicht gehalten. Mir persönlich etwas zu schlicht, aber dadurch, dass man das Gesicht nicht erkennt, wirkt es geheimnisvoll und macht neugierig.
Der Titel wurde vom englischen Original übernommen und passt sehr gut, da die Kinder und Jugendlichen in dem Buch "Starters" genannt werden.
Der zweite Teil wird dann "Enders" heißen. "Enders" werden die älteren Menschen genannt.

Fazit: 
Es ist eine sehr unterhaltsame, wunderbare Dystopie, mit einigen Logikfehlern, die aber dem Lesevergnügen keinen Abbruch machen. Das Buch hat mich in seinen Bann gezogen und ich freue mich auf den 2. Teil.

Mein besonderer Dank geht an Lovelybooks und dem IVI-Verlag, zur Bereitstellung von diesem tollen Buch.
Hier geht es zur Leserunde: Klick
Und hier findet ihr meine Rezension auf Lovelybooks: Klick

Kommentare:

  1. Habe nun schon öfters gehört das die Logiklöcher im Buch sehr hoch sein sollen, weswegen ich mich erstmal nicht für das Buch weiter interessieren werde. Vielleicht kaufe ich es mir doch irgendwann mal

    Übriges ein sehr schöner Blog!

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  2. Ja, im Nachhinein sind da wirklich Logikfehler, die mir beim Lesen nicht so aufgefallen ist. Deshalb konnte ich dem Buch auch keine 5 Schmetterlinge geben.

    Vielen Dank, für das Kompliment. ^^

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