Freitag, 30. März 2012

[Rezension] Julie Kagawa- Plötzlich Fee: Winternacht

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Titel: Plötzlich Fee- Winternacht
Originaltitel: The iron daughter
Autor: Julie Kagawa
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: 12-17 Jahre)
Verlag: Heyne  (Oktober 2011)
ISBN: 978-3453267220
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Preis: 16,99€

Kurzbeschreibung:
Der zweite Band der Feen-Saga: Willkommen im eisigen Reich der Winterkönigin

So richtig hat Meghan noch nie irgendwo dazugehört: Halb Mensch, halb Feenprinzessin steht sie immer zwischen den Welten. Während sich im Feenland Nimmernie ein Krieg zwischen Oberons Sommerhof und dem Reich der Winterkönigin Mab anbahnt, spitzt sich Meghans Lage zu: Als Gefangene des Winterreichs in all seinem eiskalten, trügerischen Glanz sieht sie das Unheil in seinem ganzen Ausmaß heraufziehen, kann aber nichts unternehmen. Ihre magischen Fähigkeiten scheinen mit jedem Tag zu schwinden, und niemand glaubt ihr, dass die gefährlichen Eisernen Feen, Geschöpfe von unglaublicher Macht, längst darauf lauern, Nimmernie zu unterjochen. Denn keiner hat die dunklen Feen, die selbst Mabs Grausamkeit in den Schatten stellen, je gesehen. Nur Meghan – und Ash, der Winterprinz, dem Meghan ihr Herz schenkte und der sie verlassen hat …
Quelle: Verlag 

Über die Autorin

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky. 

Quelle: Verlag



Rezension

Die Geschichte:
Winternacht ist eine wunderschöne Fortsetzung von Sommernacht. Meghan muss ihr Versprechen einhalten und geht somit freiwillig an den Winterhof und lebt da als Gefangene.
Ihre Magie ist verschwunden und keiner glaubt ihr, dass es die Eisernen Feen überhaupt gibt. Ash ignoriert sie und sie ist einsam. Dazu friert sie ständig, da es am Winterhof eisig kalt ist. 
Als das Zepter, das dafür steht, wer gerade die Macht in Nimmernie hat, verschwindet, droht ein Krieg zwischen dem Sommer- und Winterhof.
Meghan und Ash machen sich auf, um das Zepter wiederzuholen und den Krieg zu verhindern.

Der Einstieg in den zweiten Band, war quasi ab den ersten Seiten gegeben. Ich war beim Lesen direkt wieder in Nimmernie drin und hatte keine Probleme der Story zu folgen.
Man erfährt in dem Buch sehr schön, wie sich der Winterhof vom Sommerhof unterscheidet und was es da für Wesen gibt. Alles ist dort ganz anders, als am Sommerhof. Dieser Vergleich hat mir außerordentlich gut gefallen.
Die Geschichte ist gut durchdacht und man erfährt sogar, was mit dem Mann passiert ist, den Meghan jahrelang für ihren Vater gehalten hat.
Alles passt zusammen und es gibt keine Logikfehler. Die Welt, die Julie Kagawa erschaffen hat, wird weiter ausgebaut und es tauchen immer neue Ideen auf. Ich liebe Nimmernie und die ganzen Feen, die auf unterschiedliche Weise darin auftauchen.
Es passiert in dem Band wahnsinnig viel, sei es in Sachen Liebe oder in Sachen Gegner. Viele der Gegner aus Band eins kommen erneut vor und auch neue tauchen auf. Auch neue und alte Verbündete kommen nicht zu kurz. 
Der Band ist von der Grundstimmung ernster und hat mich emotionial sehr bewegt.
Oft sind Folgebände einer Reihe ja immer schlechter, als der erste, aber das trifft hier nicht zu. Ich wurde von den Geschehnissen in den Bann gezogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Langeweile kommt keine auf und es ist ein deutlicher Spannungsbogen vorhanden.


Die Protagonisten: 
Meghan ist sich zunehmend ihrer Stärken und Schwächen bewusst und arbeitet daran. Sie hat sich im Vergleich zu Band eins noch weiter entwickelt und reift zusehends. Sie ist mir richtig ans Herz gewachsen. Sie liebt ehrlich und zeigt viele Emotionen.
Puck taucht auch wieder auf und ist lustig und aufgeweckt wie eh und je. Das Einzige, was mich an dem Buch gestört hat, war allerdings, dass er von Meghan mehr wollte, als der beste Freund sein. Mir hat die Konstellation von ihm als bester Freund einfach besser gefallen. Anonsten hat er aber nichts von seinem Charme verloren.
Ash ist geheimnisvoll, wie auch zuvor. Man blickt als Leser zuerst nicht durch, wieso er sich so komisch verhält und was sich hinter seiner Fassade verbirgt. Zum Schluss habe ich ihn richtig lieb gewonnen.
Alle Protagonisten haben Hand und Fuß und sind  durchgehend sehr interessant dargestellt.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist spannend und bildhaft. Es kommt keine Langeweile auf und die Atmosphäre des Buches ist wunderbar getroffen. Die Handlung ist nicht vorhersehrbar und es gibt immer wieder Überraschungen. Dazu ist der Schreibstil flüssig, ohne verschachtelte Sätze. Julie Kagawa schafft es, dass ich Nimmernie liebe.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist ebenso schön, wie beim ersten Band. Die Farben sind eher kühl gehalten, was ja auch zum Titel sehr gut passt. Es läd zum Träumen ein und ist wunderschön.
Der Titel passt ebenfalls gut dazu, da Meghan viel Zeit am Winterhof verbringt, wo der ewige Winter vorherrscht.

Fazit: 
Winternacht ist ein traumhaftes Buch und eine mehr als gelungene Fortsetzung, die zum Träumen einläd. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung "Plötzlich Fee-Herbstnacht".
                            



Montag, 26. März 2012

[Rezension] Julie Kagawa- Plötzlich Fee: Sommernacht


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Titel: Plötzlich Fee- Sommernacht
Originaltitel: The iron fey, Book 1: The iron King
Autor: Julie Kagawa
Genre: Jugendbuch (laut Hersteller empfohlenes Alter: 12-17 Jahre)
Verlag: Heyne  (März 2011)
ISBN: 978-3453267213
Gebundene Ausgabe: 496 Seiten
Preis: 16,99€

Kurzbeschreibung:
Mit sechzehn beginnt eine magische Zeit sagt man. Es warten dunkle Geheimnisse auf dich, und du findest endlich die wahre Liebe.
Sie haben Recht.
Mein Name ist Meghan Chase, ich lebe in Loisiana, bin sechzehn Jahre alt und seit gestern bin ich ... plötzlich Fee.
 
Schon immer hatte Meghan das Gefühl, dass irgendetwas in ihrem Leben nicht stimmt. Aber als sie an ihrem sechzehnten Geburtstag einen geheimnisvollen Jungen entdeckt, der sie aus der Ferne beobachtet, und als ihr bester Freund sich auf einmal merkwürdig verhält, muss sie erkennen, dass offenbar ein besonderes Schicksal auf sie wartet. Doch nie hätte sie geahnt, was wirklich dahintersteckt: Sie ist die Tochter des sagenumwobenen Feenkönigs und nun gerät sie zwischen die Fronten eines magischen Krieges. Ehe sie sich’s versieht, verliebt sie sich unsterblich in den jungen Ash – den dunklen, beinahe unmenschlich schönen Prinzen des Winterreiches. Er weckt in Meghan Gefühle, die sie beinahe vergessen lassen, dass er ihr Todfeind ist. Wie weit ist Meghan bereit zu gehen, um ihre Freunde, ihre Familie und ihre Liebe zu retten? 
Quelle: Verlag

Über die Autorin

Schon in ihrer Kindheit gehörte Julie Kagawas große Leidenschaft dem Schreiben: Langweilige Schulstunden vertrieb sie sich damit, all die Geschichten festzuhalten und zu illustrieren, die ihr im Kopf umherspukten - nicht gerade zur Freude ihrer Lehrer. Nach Stationen als Buchhändlerin und Hundetrainerin machte sie später ihr größtes Interesse zum Beruf und wurde Autorin. Sie lebt und schreibt mit ihrem Mann, zwei schwer erziehbaren Katzen und zwei Hunden in Louisville, Kentucky.  

Quelle: Verlag

Rezension

Die Geschichte:

Normalerweise lese ich nicht gerne Elfenbücher, aber dieses hier hat mich mehr als überzeugt.

Die 16-jährige Meghan fühlt sich nirgendwo dazugehörig und hofft, dass ab ihrem Geburtstag alles besser wird. Doch da ändert sich auf einmal ihr ganzes, bisheriges Leben. Sie erfährt, dass ihr bester Freund Robbie in Wahrheit Puck, eine Fee, ist. Ihr Bruder Ethan wird durch ein Wechselbalg ausgetauscht und ihr wahrer Vater ist Oberon, der Elfenkönig. Dieser ist im ständigen Konflikt mit Mag, der Königen vom dunklen Hof. Meghan will nur ein ganz normales Mädchen sein, begibt sich aber trotzdem ins Feenreich, um ihren Bruder zu finden. So beginnt ihr Abenteuer.

 

Die Geschichte ist aus Meghans Sicht geschrieben und zeigt die Abenteuer, wie sie diese erlebt. Obgleich viele Figuren aus Shakespeares "Sommmernachtraum" in dem Buch auftauchen, hatte ich nicht das Gefühl, dass sich alles wiederholt und es abgkupfert ist. Julie Kagawa hat es wunderbar geschafft altbekannte Figuren mit ihren neuen Ideen zu verweben. Gerade die Idee der Eisenfeen und was dahinter steckt, hat es mir angetan. Die Handlung ist spannend und actionreich. Beim Lesen kommt keine Langeweile auf. Über allem steht das Ziel, dass Meghan ihren Bruder befreien möchte. Sie verliert das Ziel nie aus den Augen. Die Liebesgeschichte zwischen Meghan und Ash, die langsam ensteht, hat die Handlung nicht negativ beeinflusst, sondern positiv unterstrichen.

Dazu ist das Feenreich wunderbar beschrieben. Ich konnte mir das sehr gut bildlich vorstellen und in diese phantastische Welt eintauchen.

Das Einzige, was mich irritiert hat ist, dass die Feen da anders dagestellt sind, als ich mir diese vorstelle. Dennoch hat das mein Lesevergnügen nicht negativ beeinflusst. 

 

Die Protagonisten:

Meghan ist zu Beginn noch etwas naiv und hat kein Selbstbewusstsein. Sie möchte dazu gehören und ist daher eher unglücklich. Doch im Laufe der Geschichte entwickelt sie sich. Sie wird mutig und zielstrebig und lässt sich nicht unterkriegen. Sehr sympatisch macht sie, vor allem die Liebe zu ihrem Bruder. Sie riskiert alles für ihn und ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten. Ihre Handlungsweisen sind nachvollziehbar und oftmals ziemlich clever. 

Robbie ist der typische beste Freundtyp. Er hält zu Meghan und tut alles für sie, ist lustig und aufgeweckt. Robbie ist ein sehr liebenswürdiger Protagonist. 

Ash, der Winterprinz, ist zuerst sehr verschlossen und kühl, macht aber auch im Buch eine Wandlung durch. 

Alle Protagonisten wurden sehr schön ausgearbeitet und man erfährt nach und nach mehr über diese.


Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist spannend und bildhaft. Es kommt keine Langeweile auf und die Atmosphäre des Buches ist wunderbar getroffen. Die Handlung ist nicht vorhersehrbar und es gibt immer wieder Überraschungen. Dazu ist der Schreibstil flüssig, ohne verschachtelte Sätze.


Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wunderschön und läd zum Träumen ein. Es ist anziehend und hat dazu geführt, dass ich das Buch überhaupt in die Hand genommen habe. 
Der Titel passt zu der Geschichte und der Tatsache, dass der erste Teil hauptsächlich am Sommerhof des Elfenreiches spielt. 


Fazit: 
Das Buch verspricht sehr schöne Lesestunden mit  Dramatik, Action und überraschenden Wendungen. Ein grandioser Auftakt zu einer grandiosen Serie, der mich wahrlich umgehauen hat.
                                                         

Sonntag, 25. März 2012

Gewinnspiel

Ich bin gerade auf ein Gewinnspiel gestoßen, bei dem man dieses Buch hier gewinnen kann.

Natürlich versuche ich da mein Glück, da das Buch auf meiner Wunschliste ist.

Hier gibt's Informationen zum Gewinnspiel: Hier klicken
Unter allen Bloggern, die sich bewerben, werden 30 Vorableseexemplare verlost. 

Titel: Finding Sky- Die Macht der Seelen 
Autor: Joss Stirling
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter: ab 14 Jahre) 
Verlag: dtv (deutscher Taschenbuchverlag) (Mai 2012) 
ISBN: 978-3423760478 
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten 
Preis: 16,95€

Kurzbeschreibung
Wie es sich anfühlt, die Außenseiterin zu sein, die Fremde, weiß Sky Bright nur allzu gut. Mit gemischten Gefühlen kommt sie nach ihrem Umzug in die neue Schule. Doch an der Wrickenridge High wird sie unerwartet herzlich aufgenommen und findet schneller Anschluss als gedacht. Nur einer bleibt unnahbar: Zed Benedict, der mit seiner mysteriös-coolen Ausstrahlung und seinem Zorn Lehrer wie Mitschüler gleichermaßen einschüchtert. Auch Sky. Trotzdem geht ihr der attraktive Junge nicht mehr aus dem Sinn. Und dann hört sie seine Stimme - direkt in ihrem Kopf ...

Über Die Autorin
Joss Stirling studierte Anglistik in Cambridge und war schon immer von der Vorstellung fasziniert, dass es im Leben mehr gibt, als man mit bloßem Auge sehen kann. Um für den vorliegenden Roman zu recherchieren, unternahm sie eine ausgedehnte USA-Reise von den Rocky Mountains bis nach Las Vegas.

Samstag, 24. März 2012

[Rezension] Astrid Rose- Mana-Loa: Familienbande

Fotos und weitere Informationen von der Autorin erhalten
Titel: Mana-Loa- Familienbande
Autor: Astrid Rose
Genre: Fantasy
Verlag: BookRix GmbH und Co. KG (18. Januar 2012)
ISBN: 978-3864790867
E-Book: 890 BookRix-Seiten
Preis: 4,99€

Klappentext:
Die alte Kartenlegerin saß, wie immer, vor der alten Lehmhütte. Drei Karten lagen offen vor ihr auf dem Tisch. Sie deutete der Reihe nach auf sie. »Ohana – Huna - 'aumakua ho'omaluhia.«
Ich murmelte vor mir hin: »Familie – Geheimnisse – den Familiengöttern Frieden bringen.« Dann sah ich sie direkt an. »Ich weiß, was die Karten sagen, aber was bedeutet es?«
Ein Sog erfasste mich und schleuderte mich von der Lehmhütte weg - als Nächstes lag ich auf meinem Bett. Etwas hielt meine Arme im Rücken fest, sodass ich mich nicht bewegen konnte. Jemand stand vor mir und entledigte sich seiner Hose. Ich konnte das Gesicht nicht sehen, da es im Schatten lag. Instinktiv wusste ich jedoch, dass es ein Mann war. Ich fühlte die Kälte, die von ihm ausging und sich in mir breitmachte. Mit letzter Kraft stieß ich mit meinem Fuß zu. Ein Schmerz durchzuckte meine Schläfe und meine Kehle brannte. Ich schloss meine Augen und verlor mich in der Dunkelheit. Die Kälte ließ nach und wandelte sich in eine angenehme Wärme. Etwas Schweres, Angenehmes lag auf mir. Meine Hände glitten nach vorne und berührten nackte Haut - ich atmete den Duft von Iris ein.

Zarte Finger wühlten sich durch mein Haar und sanfte Lippen berührten meinen Mund.
Eine gewisse Unruhe breitete sich in mir aus. Meine Hände glitten über den nackten Rücken und wanderten tiefer, während fremde warme Lippen weiter hinunter zu meiner Brust glitten, um diese zu liebkosen. Ein Stöhnen entfuhr mir, dann fühlte ich den heißen Atem an meiner Wange.
Langsam öffnete ich meine Augen wieder und sah in das sanfte weiche Gesicht von Tom. »Vertrau mir«, hauchte er mir zu.
Ich nickte und schloss erneut meine Augen. Mein Körper versank in einem Bett aus Sand. Die Küsse waren jetzt fordernder. Heiße Lippen liebkosten meine Brüste und sinnliche Hände flogen sanft über meine Haut. Ein Duft von Sandelholz legte sich auf mich nieder und eine befremdliche Stimme flüsterte: »Was geschehen ist und was geschehen wird, ist dir vorherbestimmt.«
Ich öffnete meine Lider und sah in goldschimmernde Augen.

 

Über die Autorin

Astrid Rose erblickte im Jahre 1974 im Oldenburger-Münsterland das Licht der Welt. Zusammen mit ihrem Ehemann, ihren zwei Buben und einer Tochter lebt sie immer noch in dieser schönen Gegend.
Schon als Teenager bemerkte sie, dass manche Träume sie bis in den Tag hinein verfolgten. Sie nutzte diese Fähigkeit, indem sie ihre Träume zum Einschlafen wieder in ihren Gedanken zurückholte und weiter ausbaute.
Ihren letzten großen Traum ließ sie bereits anderthalb Jahre Revue passieren und inzwischen hatte sich eine vollständige Geschichte daraus entwickelt, die sie immer wieder von Neuem in ihrem "Kopfkino" sah.
Am 07. August 2009 beschloss sie aus "Jux und Tollerei" ihren damaligen Dauertraum ein Gesicht zu geben und tippte die ersten Zeilen ihres Romans "Mana-loa ~ Familienbande" in den PC. Sie machte fortan die Nacht zum Tag und schrieb in jeder freien Minute an ihrem Traum weiter.

   

Rezension

Die Geschichte:

Die Geschichte ist aus der Sicht von Nina geschrieben. Durch Visionen bekommt sie Aufträge Rätsel zu lösen. Es folgen verschiedene Visionen, die sie aber  nicht ganz deuten kann. Das Einzige, was sie weiß ist, dass es irgendwas mit Tom zu tun hat. Tom ist reich und zeigt direkt Interesse an Nina. So beginnt ihr neues Leben und sie verändert sich zunehmend.
Nach einem traumatischem Erlebnis vor Jahren, fällt es ihr schwer Vertrauen zu entwickeln und sich Tom zu öffnen. 
Schnell wird klar, dass Tom und seiner Familie Geheimnisse umgeben. Nach und nach erfährt man mehr. Dabei verstrickt sich Nina immer mehr in die Geschehnisse.
Ich bin ehrlich gesagt mit sehr niedrigen Erwartungen an dieses E-Book rangegangen. Der Klappentext verrät nicht viel und ist eher eine kurze Leseprobe. Das Einzige, was mit Fantasy zu tun hat, sind Ninas Fähigkeiten, komische Visionen zu bekommen. Viel mehr ist da nicht. Dennoch hat mich die Geschichte schnell fasziniert und  ich konnte nicht aufhören zu lesen. Ich wollte einfach wissen, was es mit Tom und seiner Familie auf sich hat. 
Hinzu kommen viele erotische Szenen, die aber gut zu lesen sind und nicht ins Pornografische übergehen. 

Die Protagonisten:
Nina ist eine sympathische Protagonistin und hat in ihrer Vergangenheit viel durchgemacht und ist zu Anfang immer noch stark davon beeinflusst. Sie verändert sich im Laufe der Geschichte und entwickelt sich. Nach einiger Zeit weiß sie das Leben wieder zu schätzen, was sie zum Großsteil Tom zu verdanken hat. Die Entwicklung ist sehr gut nachvollziehbar und wirkt nicht übertrieben.
Tom ist mir etwas zu perfekt, immer freundlich und zuvorkommend.
Ansonsten sind die Figuren authentisch und ihre Handlungen nachvollziehbar.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist zuerst noch etwas holprig, wird dann aber flüssig und gut zu lesen. Ein paar wenige Rechtschreibfehler, beeinflussen das Lesevergnügen nicht.
Es ist spannend geschrieben und die Verwicklungen sind nachvollziehbar. Humor und Gefühle kommen auch nicht zu kurz.  


Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover sticht nich sonderlich hervor und ist einfach gehalten.
Der Buchtitel passt dazu, dass immer mal hawai'ianische Wörter in dem Buch vorkommen. Diese werden erklärt und sind verständlich.

Fazit: 
"Mana-Lona" ist ein überraschend gutes E-Book, das spannend und humorvoll ist. 


                                             

Montag, 19. März 2012

Manche E-Mails sind schön

Ich darf bei Lovelybooks an einer Leserunde zu "Starters" teilnehmen und bekomme dafür ein Exemplar davon. <3

Titel: Starters
Autor: Lissa Price
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter 14-17 Jahre)
Verlag: IVI (März 2012)
ISBN: 978-3492702638
Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Preis: 15,99 €

 

Kurzbeschreibung laut Amazon

Die Body Bank, ein mysteriöses wissenschaftliches Institut, bietet Callie eine einzigartige Möglichkeit, an Geld zu kommen: Sie lässt ihr Bewusstsein ausschalten, während eine reiche Mieterin die Kontrolle über ihren Körper übernimmt. Aber Callie erwacht früher als geplant, in einem fremden Leben. Sie bewohnt plötzlich eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Doch bald findet sie heraus, dass ihr Körper nur zu einem Zweck gemietet wurde - um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...

 

Über die Autorin

Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre. Der Roman erscheint weltweit im April 2012 . Weiteres zur Autorin: www.lissaprice.com 

Kostenloses E-Book
Gerade habe ich bei Amazon eine Kurzgeschichte zu Starters gefunden. Diese ist kostenlos.

Wir lesen

Momentan lese ich dieses Buch als E-Book, als Testleser für "Wir lesen".

Titel: Mana-Loa- Familienbande
Autor: Astrid Rose
Genre: Fantasy
Verlag: BookRix GmbH & Co. KG (18. Januar 2012)
ISBN: 978-3864790867
E-Book: 890 BookRix-Seiten
Preis: 4,99€

Klappentext:
Die alte Kartenlegerin saß, wie immer, vor der alten Lehmhütte. Drei Karten lagen offen vor ihr auf dem Tisch. Sie deutete der Reihe nach auf sie. »Ohana – Huna - 'aumakua ho'omaluhia.«
Ich murmelte vor mir hin: »Familie – Geheimnisse – den Familiengöttern Frieden bringen.« Dann sah ich sie direkt an. »Ich weiß, was die Karten sagen, aber was bedeutet es?«
Ein Sog erfasste mich und schleuderte mich von der Lehmhütte weg - als Nächstes lag ich auf meinem Bett. Etwas hielt meine Arme im Rücken fest, sodass ich mich nicht bewegen konnte. Jemand stand vor mir und entledigte sich seiner Hose. Ich konnte das Gesicht nicht sehen, da es im Schatten lag. Instinktiv wusste ich jedoch, dass es ein Mann war. Ich fühlte die Kälte, die von ihm ausging und sich in mir breitmachte. Mit letzter Kraft stieß ich mit meinem Fuß zu. Ein Schmerz durchzuckte meine Schläfe und meine Kehle brannte. Ich schloss meine Augen und verlor mich in der Dunkelheit. Die Kälte ließ nach und wandelte sich in eine angenehme Wärme. Etwas Schweres, Angenehmes lag auf mir. Meine Hände glitten nach vorne und berührten nackte Haut - ich atmete den Duft von Iris ein.

Zarte Finger wühlten sich durch mein Haar und sanfte Lippen berührten meinen Mund.
Eine gewisse Unruhe breitete sich in mir aus. Meine Hände glitten über den nackten Rücken und wanderten tiefer, während fremde warme Lippen weiter hinunter zu meiner Brust glitten, um diese zu liebkosen. Ein Stöhnen entfuhr mir, dann fühlte ich den heißen Atem an meiner Wange.
Langsam öffnete ich meine Augen wieder und sah in das sanfte weiche Gesicht von Tom. »Vertrau mir«, hauchte er mir zu.
Ich nickte und schloss erneut meine Augen. Mein Körper versank in einem Bett aus Sand. Die Küsse waren jetzt fordernder. Heiße Lippen liebkosten meine Brüste und sinnliche Hände flogen sanft über meine Haut. Ein Duft von Sandelholz legte sich auf mich nieder und eine befremdliche Stimme flüsterte: »Was geschehen ist und was geschehen wird, ist dir vorherbestimmt.«
Ich öffnete meine Lider und sah in goldschimmernde Augen.

Sonntag, 18. März 2012

[Rezension] Ally Condie- Cassia & Ky 1: Die Auswahl

Bildquelle
Titel: Cassia & Ky 1- Die Auswahl
Autor: Ally Condie
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter 14-17 Jahre)
Verlag: Fischer FJB (Januar 2011)
ISBN: 978-3841421197
Gebundene Ausgabe: 452 Seiten
Preis:16,95 €

   

Kurzbeschreibung:

Das System sagt, wen du lieben sollst – was sagt dein Herz?

»Ich stehe da und starre auf den Bildschirm und während die Sekunden verrinnen, kann ich nichts anderes tun, als stillzuhalten und zu lächeln. Um mich herum begannen die Leute zu tuscheln. Mein Herz klopft stärker denn je. Der Bildschirm ist und bleibt dunkel. Das kann nur Eines bedeuten ...«

Für die 17-jährige Cassia ist heute der wichtigste Tag ihres Leben: Sie erfährt, wen sie mit 21 heiraten wird. Doch das Ergebnis überrascht alle: Xander, Cassias bester Freund, ist als ihr Partner vom System ausgewählt worden. Als jedoch, offenbar wegen eines technischen Defekts, das Bild eines anderen Jungen auf dem feierlich überreichten Microchip auftaucht, wird Cassia misstrauisch. Kann das System wirklich entscheiden, wen sie lieben soll?

Quelle: Verlag

Über die Autorin

Ally Condie lebt mit ihrem Mann und ihren drei Söhnen in Salt Lake City, USA. Nach ihrem Studium unterrichtete sie mehrere Jahre lang Englische Literatur in New York, bevor sie sich ganz dem Schreiben widmete. Ihre Romane um »Cassia & Ky« werden in mehr als 20 Sprachen übersetzt und sind große internationale Bestseller.  
Quelle: Verlag

  

Rezension 

Die Geschichte: 

Das Buch entführt uns in eine Welt, wie sie in der Zukunft sein könnte. Alles wird vom System überwacht und kontrolliert. Keiner lernt schreiben, weil alles am Computer abläuft. Das Essen wird geliefert und auf Vitamin- und Nährstoffgehalt abgestimmt. Eigene Wünsche gibt es da nicht und nur zu besonderen Anlässen gibt es etwas anderes zu essen. Jeder Mensch stirbt im Alter von 80 Jahren. Krankheiten sind fast ganz ausgerottet und Partnerschaften werden bestimmt. Auch die Freizeit darf nur selten selbst bestimmt werden. Die Menchen verlernen das eigenständige Denken und vergessen größere Zusammenhänge. Dies sind nur einige der Beispiele, was alles geregelt und kontrolliert wird.

Cassia lebt in dieser Welt, kennt nichts anderes und akzeptiert diese völlig. Doch dann kommt die Wende. Als sie ihren Chip kriegt, auf dem gespeichert ist, wen sie heiraten wird, taucht kurz ein anderes Gesicht auf; das von Ky. Ab da hinterfragt Cassia das System und ist immer weniger davon überzeugt, dass das alles so richtig ist. 

 

Am besten hat mir der Hintergrund der Geschichte gefallen. So erschreckend ein völliger Überwachungsstaat auch ist, es ist vorstellbar. Beim Lesen hatte ich oft das Gefühl, dass es sowas wirklich geben könnte. Zwar wirkt vieles noch sehr weit hergeholt, aber beim längeren Nachdenken, hatte ich schon das Gefühl, dass es möglich ist. Zwar ist die Idee nicht neu, aber gut umgesetzt.   

Die Geschichte fängt sehr langsam an. Es passiert nicht viel und man lernt erst mal das sorgenlose Leben von Cassia kennen.

Begleitet wird das Buch von einem Gedicht von Dylan Thomas, was im Laufe der Geschichte mehr und mehr an Bedeutung gewinnt. Es zeigt deutlich das Hauptthema des Buches. Man soll sich nicht einfach mit seinem Schicksal abfinden. Da von dem System nur 100 Bücher und Gedichte ausgewählt wurden, die weiter bestehen durften (alle anderen wurden verbrannt), wird deutlich wie viel Macht das geschriebene Wort da haben kann.  

Der Wandel von Cassias Gefühlen und ihr langsames Hinterfragen des Systems hat  mir sehr gut gefallen und mich in seinen Bann gezogen. Ich brauche nicht immer spannungsgeladene Bücher mit jeder menge Action, um diese gut zu finden.                                                   

 

Die Protagonisten:               

Cassia ist ein Mädchen, das ich direkt ins Herz geschlossen habe. Sie ist eigentlich keine Rebellin und wären ihre Gefühle nicht, würde sie wahrscheinlich so handeln, wie es die Gesellschaft will. Dennoch hinterfragt sie nach und nach alles und entwickelt sich. Ich konnte mich sehr gut in sie hineinversetzten.                                

Auch die anderen Figuren sind sympatisch und gut gewählt.       

Am interessantesten ist aber Ky, da man am Anfang fast nichts über ihn erfährt. Er ist geheimnisvoll und man merkt schnell, dass er etwas verbirgt. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, mehr über ihn zu erfahren. 


Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist etwas gewöhnungsbedürftig. Zuerst wird alles sehr objektiv erzählt und es kommen keine Gefühle rüber. Erst nach einiger Zeit wird der Schreibstil etwas emotionaler. Spannung kommt so gut wie gar nicht auf, da auf den Seiten einfach nicht viel passiert. Es wirkt eher wie ein sehr langer Prolog. Dennoch habe ich das Buch zügig gelesen und mochte es.


Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover finde ich sehr passend. Es zeigt ein Mädchen in einer Glaskugel/Blase. Das verdeutlicht sehr, dass Cassia eigentlich in einer heilen Welt gelebt und das drumherum gar nicht wahrgenommen hat. Außerdem zeigt es deutlich, wie sie in dem System gefangen ist.
Den Buchtitel finde ich nicht ganz glücklich gewählt, zielt aber denke ich auf die Auswahl des Partners ab. Der Originaltitel "Matched" ist passender.


Fazit: 
"Die Auswahl" ist ein schönes Romantasy-Buch, wenn man mal etwas zwischendurch lesen möchte, was nicht durch Spannung und nervenaufreibende Action dominiert. Es ist ein gutes Buch für Zwischendurch, ohne den Wow-Effekt. 
                                        

[Rezension] Amy Kathleen Ryan- Sternenfeuer: Gefährliche Lügen

Bildquelle
Titel: Sternenfeuer- Gefährliche Lügen
Autor: Amy Kathleen Ryan
Genre: Jugendbuch (vom Hersteller empfohlenes Alter 12-16 Jahre)
Verlag: PAN (März 2012)
ISBN: 978-3426283615 
Gebundene Ausgab: 432 Seiten
Preis: 16,99 €

   

Kurzbeschreibung:

Der Auftakt zur großen Sternensaga! Die 15-jährige Waverly gehört zu den ersten Kindern, die an Bord des Sternenschiffes Empyrean geboren wurden. Jedermann erwartet, dass sie bald ihren Freund Kieran heiraten wird, um eine Familie zu gründen und das Überleben der Menschheit auf der langen Reise zu einem fernen Planeten zu sichern. Waverly liebt Kieran sehr – aber ist sie trotzdem schon bereit, so früh diesen entscheidenden Schritt zu gehen? Das friedliche Leben endet dramatisch, als wie aus dem Nichts das lange verschollen geglaubte Schwesterschiff angreift, die Erwachsenen tötet und alle Mädchen entführt. Während Kieran auf der schwer beschädigten Emphyrean um sein Überleben kämpft, muss Waverly viele Lichtjahre entfernt alles daransetzen, zu ihm zurückkehren zu können … 
Quelle: Verlag 

 

Über die Autorin

Amy Kathleen Ryan wuchs in Jackson im amerikanischen Bundesstaat Wyoming auf. Sie studierte Anthropologie und Englische Literatur in Wyoming und Vermont, bevor sie sich ganz dem Schreiben zuwandte. 
Quelle: Verlag

   

Rezension

Die Geschichte:
Waverly und Kieran sind die ersten auf der "Emphyrean" geborenen Kinder. Deren Eltern gehörten zu den Auserwählten, die die sterbende Erde verlassen durften, um sich auf der "New Earth" anzusiedeln. Neben der "Emphyrean" ist auch das Schwesterschiff  "New Horizon" auf dem Weg zur "New Earth". Dieses greift aus heiterem Himmel die "Emphyrean" an und so werden die Mädchen und Jungen getrennt. Die Mädchen werden auf das Schiff "New Horizon" entführt, die Jungen bleiben auf der "Emphyrean". Erwachsene gibt es kaum noch. So beginnt der Überlebenskampf der Kinder, bei dem die Ältesten gerade mal 15 sind.

Nach dem Klappentext hatte ich mir irgendwie etwas anderes von dem Buch erwartet. Mehr Romantik, weniger Brutalität. Ich finde es sehr erschreckend, dass in einem Jugendbuch so drastisch Gewalt, Manipulation, Vergewaltigung und Ausbeutung von Kindern geschildert wird. Dazu kommen die psychische Gewalt und die krassen Religionskonflikte, die mich erschreckt haben. Viele der Menschen sind scheinbar einfach durchgeknallt, sonst würde man Kinder nicht so behandeln. Was auf den Schiffen anscheinend gefehlt hat, sind Therapeuten. Ich würde keinem 12 jährigen Kind empfehlen so etwas zu lesen.

Was mir dagegen sehr gut gefallen hat, ist die Umgebung. Es wird sehr gut beschrieben, wie die Menschen auf dem Raumschiff leben und wie das alles möglich ist. Über allem steht das höhere Ziel die "New Earth" zu erreichen und diese zu besiedeln, damit die Menschheit überlebt. 
Bei dem Buch gibt es nicht nur Gut und Böse. Zuerst denkt man, dass die Menschen von der "New Horizon" einfach nur schlecht und böse sind, aber nach und nach kommt raus, dass auch auf der "Emphyrean" nicht alles gut war. Das macht viel der Spannung aus und macht Handlungsweisen im Ansatz nachvollziehbar.


Die Protagonisten:
Waverly ist mir von Anfang an sehr sympathisch gewesen. Sie ist behütet aufgewachsen, aber glaubt an ihre Ideale und lässt sich nichts aufzwingen. Dazu ist sie nicht leichtgläubig und schlau. Sie handelt zwar teilweise sehr unbedacht, aber lernt auch daraus.
Kieran mochte ich von Anfang an nicht. Er hält sich schon früh für was Besseres, liebt aber Waverly wirklich und sein Handeln ist meist nachvollziehbar.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr spannend, was es mir trotz der massiven Gewalt nicht möglich gemacht hat, das Buch aus der Hand zu legen. Es wird alles sehr detailliert und emotionsgeladen beschrieben. Außerdem ist es einfach zu lesen und die Handlung geht schnell voran.
Das Buch ist aus zwei Sichten geschrieben, der von Waverly und der von Kieran, was es dem Leser möglich macht, die Geschehnisse auf beiden Schiffen zu verfolgen.


Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist wunderschön und hat mit dazu geführt, dass ich das Buch gelesen habe. Der Buchtitel passt zum Science-Fiction-Bereich und macht neugierig. 


Fazit: 
Sternenfeuer ist ein spannendes Buch, was aber nicht für zartbesaitete Menschen und 12- Jährige geeignet ist, da es vor physischer und psychischer Gewalt nur so strotzt.
Ich denke, ich werde die Folgebände dennoch lesen.


                       

Mittwoch, 14. März 2012

[Rezension] Jennifer Benkau- Dark Canopy

Bildquelle
Titel: Dark Canopy
Autor: Jennifer Benkau
Genre: Fantasy, Dystopie
Verlag: Script5 (März 2012)
ISBN: 978-3839001448
Gebundene Ausgabe: 524 Seiten 
Preis:18,95 €

   

Kurzbeschreibung: 
Die Percents, für den dritten Weltkrieg geschaffene Soldaten, haben die Weltherrschaft übernommen und unterjochen die Menschen. Rebellenclans versuchen, außerhalb des Systems zu überleben. Mit ihnen kämpft die 20-jährige Joy gegen das Gewaltregime. Doch dann fällt sie dem Feind in die Hände und muss feststellen, dass sich auch unter den vermeintlichen Monstern Menschlichkeit findet. Und sogar noch mehr...
Quelle: Verlag 

 

Über die Autorin

Jennifer Benkau wurde 1980 in Solingen geboren, wo sie auch heute noch mit ihrem Mann, drei Kindern und zwei Katzen inmitten lauter Musik und vielen Büchern lebt. Nachdem sie in ihrer Kindheit Geschichten in eine Schreibmaschine gehämmert hatte, verfiel sie pünktlich zum Erwachsenwerden in einen literarischen Dornröschenschlaf, aus dem sie zehn Jahre später, an einem verregneten Dezembermorgen, von ihrer ersten Romanidee stürmisch wachgeküsst wurde. Von dem Moment an gab es kein Halten mehr. Dark Canopy ist ihr erster Roman für junge Erwachsene.

Quelle: Verlag

Rezension 

Die Geschichte:
"Dark Canopy" entführt den Leser direkt in eine Welt nach dem 3. Weltkrieg (nach Großbritannien). Die Percents, die im Krieg als Waffe benutzt wurden, herrschen über die Menschen. Sie verdunkelten den Himmel und halten die Menschen in Städten gefangen. Es ist eine düstere, trostlose Welt, in der einige Rebellenclans außerhalb der Städte leben. Diese versuchen zu überleben und sich nicht unterjochen zu lassen. Zu einem solchen Clan gehört Joy. Für sie ist klar, dass die Percents Monster und alle gleich sind; es gibt keine Individualität.
Schließlich wird sie gefasst und muss bei Neél leben, von da an gerät ihre ganze Welt und Weltanschauung ins wanken.

Meine Meinung:
Das Buch ist düster, die Welt trostlos und hart. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, da man direkt in das Geschehen reingestoßen wird und ich einige Sachen nicht verstanden habe. Danach bin ich aber schnell reingekommen und konnte nicht genug kriegen.
Ich hatte schon lange kein Buch mehr in der Hand, bei dem ich so eine Gänsehaut beim Lesen bekommen habe.
Die Autorin beschreibt schonungslos, wie das Leben nach dem Krieg mit Unterdrückung und Brutalität einhergeht. Dabei wirkt nichts überzogen, sondern sehr authentisch.
Mir hat auch sehr gut gefallen, dass beide Seiten, die der Menschen und der Percents, beleuchtet wurden und man so beide Seiten irgendwie nachvollziehen kann.
Zum Schluss gibt es einen fiesen Cliffhanger, der dafür sorgt, dass ich es kaum noch abwarten kann den 2. Teil zu lesen.

Die Protagonisten:
Joy ist eigensinnig, wird schnell wütend, ist vorlaut und unverbesserlich. Für sie gibt es zuerst nur Schwarz und Weiß, Gut und Böse. Das ändert sich zunehmend und sie entwickelt sich. Sie hat ein hohes Ehrgefühl, macht aber oft Fehler. 
Neél gibt sich zunächst als böser Percent, doch schnell wird klar, dass mehr hinter ihm steckt. Ich finde es sehr gelungen, wie der Leser nach und nach mehr über ihn erfahren kann und ich konnte zunehmend Sympathie für ihn entwickeln. Er ist ein vielschichtiger Protagonist.
Die Entwicklung der beiden und deren Beziehung ist sehr schön zu lesen und wunderbar dargestellt.

Der Schreibstil:
Die Stärke des Buches liegt vor allem in der Sprache. Jennifer Benkau hat einen wunderbaren Schreibstil, der flüssig zu lesen ist und zwischenmenschliche Beziehungen vortrefflich beleuchtet. Außerdem schreibt sie sehr bildhaft, so dass man schnell in der Geschichte drin ist und einfach mitfiebern muss.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover passt zu der ganzen Grundstimmung des Buches, das eher düster ist. Man sieht den verdunkelten Himmel, der durch das "Dark Canopy" ausgelöst wird, was wiederrum sehr schön zum Buchtitel passt.

Fazit: 
"Dark Canopy" ist grandioses Buch, das mit Spannung, Tiefgang und starken Emotionen einhergeht.
Gänsehaut ist garantiert. Diese Buch muss man einfach lesen.


                          

[Rezension] Kim Harrison- Blutspur: Die Rachel-Morgan-Serie 1

Bildquelle
Titel: Blutspur: Die Rachel-Morgan-Serie 1
Originaltitel: Dead Witch Walking
Autor: Kim Harrison
Genre: Fantasy
Verlag: Heyne Verlag (6. Dezember 2006)
ISBN: 978-3453432239
Broschiert: 576 Seiten 
Preis: 13,00 €

 

Kurzbeschreibung:

»Blutspur« ist der Auftakt zu Kim Harrisons atemberaubender Mystery-Kultserie um Rachel Morgan.
Das Nachtleben von Cincinatti ist aufregend, abwechslungsreich – und tödlich: Vampire, Hexen und andere Untote machen die Straßen unsicher. Und es ist der Job der Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Doch Rachel hat selbst eine düstere Vergangenheit...
Ein Vampirroman der neuen Generation: voller Action, Erotik und knisternder Spannung. Mit „Blutspur“ – in den USA ein Kult-Bestseller und Auftakt zu einer Serie – hat Kim Harrison das Genre einem begeisterten Millionenpublikum geöffnet.

Nach einer weltumspannenden Seuche hat sich das Leben auf der Erde grundlegend verändert: Die magischen Wesen sind aus dem Schatten getreten. Vampire, Kobolde und andere Untote machen die Straßen unsicher.

Dies ist die Geschichte der Hexe und Kopfgeldjägerin Rachel Morgan, deren Job es ist, diese finsteren Kreaturen zur Strecke zu bringen. Eines Tages hat Rachel jedoch genug von ihrem wenig aussichtsreichen Job in der magischen Sicherheitsbehörde von Cincinnati und kündigt. Gemeinsam mit der abgeklärten Vampirin Ivy, auf deren Enthaltsamkeitsgelübde man sich nicht verlassen sollte, und Jenks, einem vorlauten Pixie, gründet sie eine eigene Agentur.
Doch als Rachels ehemaliger Chef ihr ein Tötungskommando auf den Hals hetzt, sieht sie nur einen Weg, um ihre Haut zu retten: Sie muss Trent Kalamack, den gefährlichsten Gangster der Stadt, als Rauschgiftschmuggler überführen. Der aber hat seine eigenen Pläne …

Quelle: Verlag 


Über die Autorin

Kim Harrison, geboren im Mittleren Westen der USA, wurde schon des Öfteren als Hexe bezeichnet, ist aber - soweit sie sich erinnern kann - noch nie einem Vampir begegnet. Sie hegt eine Vorliebe für Friedhöfe, Midnight Jazz und schwarze Kleidung und ist bei Neumond nicht auffindbar. Mit ihren RACHEL-MORGAN-Romanen hat sie einen internationalen Bestseller gelandet.
Quelle: Verlag 

Rezension
Die Geschichte:
Nach einer Seuche, die über genetisch veränderte Tomaten, verbreitet wurde, ist die Zahl der Menschen stark dezimiert. Dadurch leben die sogenannten "Inderlander" mitten unter ihnen.
Als "Inderlander" werden Sagengestalten, wie Vampire, Werwölfe, Hexen, Pixies, etc. bezeichnet.

Rachel Morgan ist eine Erdhexe und nachdem sie ihren Dienst bei der "Inderlander"-Polizei quittiert, wird direkt ein Kopfgeld auf sie angesetzt. Das macht deutlich, dass man da nicht einfach kündigen kann.
So fängt ihr Kampf um das Überleben an, den sie wahrscheinlich hoffnungslos verlieren würde, wenn nicht ihre Kollegen Ivy (eine lebende Vampirin) und der Pixie Jenks mit ihr ausgestiegen wären. Diese beschützen sie tatkräftig und helfen ihr in der Welt klar zu kommen.
Sie ziehen in eine alte Kirche um geschützter zu sein.
Von da an schlagen sich die Drei mit Vampiren, Werwölfen und anderen Sagengestalten rum. 
Da ja auch irgendwie Geld verdient werden muss, eröffnen sie eine Detektei.



Meine Meinung:
Die Grundidee gefällt mir sehr gut und die ganze Welt, in der die Geschichte spielt ist gut durchdacht und hat großes Potential.
Doch das ewige Versteckspiel, mit andauernden Mordanschlägen wird doch irgendwann langweilig. Durch den Klappentext habe ich mir deutlich mehr erwartet und gedacht, Rachel würde wilde Verfolgungen durchführen, die doch meistens ausbleiben.
Die Haupthandlung gerät sehr oft in den Hintergrund und erst auf den letzten 200 Seiten kam bei mir so richtig die Spannung auf.

Die Protagonisten:
Rachel ist eine sehr sympatische, manchmal etwas unbeholfene Protagonistin, die aber gerade durch ihre Fehler ihren Charme ausmacht. Ohne ihre zwei Freunde, wäre sie schon auf den ersten Seiten getötet worden.
Ivy die stolze, lebende Vampirin sorgt für Spannung. Einerseits hat sie dem Bluttrinken abgeschworen, andererseits lebt sie mit Rachel unter einem Dach und wird ständig dazu verführt. Sie scheint Rachel zu begehren, will sie aber zu nichts zwingen. 
Jenks hat ein sehr freches Mundwerk, was immer mal für kleine Lacher bei mir sorgte. Er ist ein treuer Freund und toller Familienvater, der immer an das Glück seiner kleinen Pixie-Familie denkt.

Der Schreibstil:
Mir persönlich ist der Schreibstil etwas zu langatmig, aber einfach gehalten. Dadurch dass das eine längere Reihe ist, wird die Geschichte zeitweise zu sehr in die Länge gezogen und mir fehlt da die Spannung. Dennoch ist die Geschichte gut zu lesen und die Welt in der Rachel lebt gut und bildhaft erklärt.

Das Cover:
Das Cover hat mich direkt angesprochen und war einer der Gründe, wieso ich diesen Roman gekauft habe. Es ist ansprechend und weckt Neugierde.

Der Buchtitel:
Der deutsche Titel sagt mir nicht so zu. Ich finde den Originaltitel "Dead Witch Walking" einfach viel passender zu der Gesamtgeschichte.

Fazit:
Blutspur ist ein schöner Auftakt, wenn man lange Serien mag. Mir persönlich ist er zu langatmig und zeitweise fehlt mir die Spannung.

                             

Samstag, 10. März 2012

Meine ersten Challenges

Ich werde mal versuchsweise an meiner ersten Challenge teilnehmen. Ich bin mal gespannt, ob ich das durchhalte und wie das so wird.
Diese geht vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 und ich muss 20 Bücher die von der Verlagsgruppe RandomHouse erschienen sind, lesen.
Hier könnt ihr Informationen dazu bekommen: Bücher ohne Ende
Und hier meinen Fortschritt verfolgen: Challenge


Außerdem habe ich gerade noch diese hier entdeckt.
Dabei geht es darum 30 Jugendbücher zu lesen, die zwischen dem 01.12.2011 und 31.01.2013 erscheinen. 
Informationen gibt es auf dem Blog Buchbegegnungen. Jeder kann daran und jederzeit teilnehmen.

[Rezension] Philip Webb- Nur 6 Tage

Bildquelle
Titel: Nur 6 Tage
Autor: Philip Webb
Genre: Jugendbuch, Dystopie (vom Hersteller empfohlenes Alter 12-15 Jahre)
Verlag: Chicken House (19. März 2012)
ISBN: 978-3551520319
Gebundene Ausgabe: 352 Seiten 
Preis: 16,95 €

 

Kurzbeschreibung:

Solange Cass denken kann, muss sie sich schon durch die Überreste der zerstörten Stadt wühlen. Genau wie alle anderen Räumer. Denn ihre Aufgabe ist, das Artefakt zu suchen, an das niemand so richtig glaubt. Bis auf Cass' kleinen Bruder Wilbur, aber der spinnt sowieso ein bisschen. Wie aus dem Nichts tauchen plötzlich Peyto und Erin auf. Sie sind Schläfer und kommen aus einer anderen Zeit. Und sie glauben, dass nur Wilbur ihnen helfen kann. Denn auch sie sind auf der Suche nach dem Artefakt. Nur gemeinsam haben die vier eine Chance, es zu finden. Doch sie müssen sich beeilen. Ihnen bleiben genau sechs Tage, sonst wird die Welt untergehen ... 
Quelle: Verlag

 

Über den Autor

Philip Webb, Jahrgang 1967, stromerte als Kind gerne durch die Gegend. Am allerliebsten hielt er sich mit seinen Freunden auf der örtlichen Schutthalde auf. "Die abenteuerlichen Entdeckungstouren, der Reiz des Verbotenen, der Schrott, die Ratten, der Gestank - all das spiegelt sich in dem düsteren und bedrohlichen Setting von 'Nur 6 Tage' wider. Inspiration bekam ich durch die verschiedensten Dinge: Kunst, Design, Film, aufregende Orte. Jede Erfahrung fließt irgendwie mit ein. Als ich das Buch schrieb, wollte ich herausfinden, wie es in jener Welt aussieht, wie sie sich anfühlt, wie sie funktionieren würde. Und da ich Informatik studiert habe und als Berater für User Experience arbeite, ist auch viel von meinen Erfahrungen mit Menschen und Computern eingeflossen." Gemeinsam mit seiner Frau lebt Philip in London.
Quelle: Verlag

Rezension

Die Geschichte:
Die Geschichte spielt in dem London der Zukunft. Nach einem großen Krieg, ist nichts mehr, wie es vorher war. Die sogenannten Vlads (Russen) treiben die Menschen dazu an, London nach und nach abzureißen, immer auf der Suche nach dem sagenumwobenen Artefakt. Die Menschen, die das machen müssen, nennen sich Räumer. Auch die Hauptfigur Cass ist, mit ihrem Vater und ihrem Bruder Wlibur, so ein Räumer.
Doch die meisten Menschen glauben nicht, dass es das Artefakt wirklich gibt, außer Wilbur, der ist fest davon überzeugt und sucht Hinweise in Comicheften.
Eines Tages treffen Cass und Wilbur Peyto und Erin, die keine Räumer zu sein scheinen und recht wenig von der Welt wissen. Die Beiden hoffen auf Hilfe von den Geschwistern. Damit verändert sich alles und das Abenteuer beginnt. Doch die Zeit rennt, denn es bleiben den Vieren nur 6 Tage das Artefakt zu finden, denn sonst wird die Welt untergehen.

Meine Meinung:
Es fällt mir sehr schwer, zu diesem Buch eine Rezension zu schreiben, ohne zu viel zu verraten. Am Anfang dachte ich, es wäre nur wieder eine Dystopie, wie es viele auf dem Markt gibt, aber dem ist nicht so. Es tauchen Bereiche aus anderen Genre auf und die Dystopie an sich rückt irgendwann in den Hintergrund. Die Geschehnisse und überraschenden Wendungen haben mich von der ersten bis zur letzten Seite begeistert. Es passiert so viel, mit dem ich nicht gerechnet habe und das Ende ist grandios.
Was mir auch sehr gut gefallen hat ist, dass die Geschichte in London spielt. Ich liebe London und bin schon öfters da gewesen. Es war sehr interessant beim Lesen die Orte, die erwähnt wurden, wieder zu erkennen und sich diese so vorzustellen, wie sie in der Geschichte aussehen müssten.

Die Protagonisten:
Cass ist ein 15-jähriges Mädchen, das schon früh lernen musste, was ihre Aufgaben sind. Sie war mir von Anfang an sehr sympatisch, da sie teilweise wie ein typischer Teenager ist, aber sich auch um ihren Bruder und Vater sorgt. Sie hilft direkt Peyto und Erin, obwohl das für sie gefährlich ist. Ich konnte mich beim Lesen sehr gut in sie hineinversetzten.
Wilbur, der kleine Bruder von Cass, ist ein kleiner Träumer und glaubt fest daran, dass es das Artefakt gibt. Keiner hört ihm zu und trotzdem gibt er nicht auf. Er ist ein toller Protagonist und mir beim Lesen sehr ans Herz gewachsen.
Erin ist zeitweise sehr zickig, hat aber ihre Gründe und ich kann sie sehr gut verstehen.
Peyto ist ein eher stiller Protagonist, aber passt gut in die Geschehnisse rein.

Der Schreibstil:
Der Schreibstil ist sehr jugendlich gehalten, was mich am Anfang irgendwie gestört hat. Aber da die Geschichte aus der Sicht von Cass geschrieben ist und die ja erst 15 ist, passt es ja auch irgendwie. Im Laufe der Geschichte, habe ich das dann auch nicht mehr so wahrgenommen.
Ansonsten ist der Schreibstil spannend und flüssig zu lesen. Unbekannte Begriffe und Gegenden werden sehr schön anschaulich erklärt und man kommt gut mit.

Das Cover:
Das Cover mag vielen als zu langweilig erscheinen. Mir gefällt's aber, da es was anderes ist, als der Einheitsbrei, der zur Zeit erscheint. Man sieht darauf die Hochhäuser von Londern und es verbreitet eine Endzeitstimmung, was ich sehr passend finde.

Der Buchtitel:
Der Buchtitel passt einfach zu dem Kernpunkt der Geschichte. Cass und ihre Freunde haben nur 6 Tage Zeit um das Artefakt zu finden und somit, ist der Titel sehr passend.

Fazit:
Das Buch hat mich völlig umgehauen und es hat keine Nacht gedauert, bis ich das durchgelesen hatte. Es ist überraschend und mitreißend bis zum Schluss.