Sonntag, 3. Februar 2013

[Rezension] Cynthia J. Omololu- Für immer die Seele

Bildquelle: Verlag
Titel: Für immer die Seele
Originaltitel: Transcendence
Autor: Cynthia J. Omololu
Genre: Jugendbuch (vom Verlag empfohlenes Alter: ab 13 Jahre)
Verlag: Dressler (Februar 2013)
ISBN:
978-3791515052
Gebundene Ausgabe:
384 Seiten
Preis: 17,95 €
 
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Kurzbeschreibung:
Als die 16-jährige Cole den Londoner Tower besichtigt, wird sie von einer unglaublich realistischen Vision heimgesucht: Sie erlebt eine Jahrhunderte zurückliegende Enthauptung! Und dieses Erlebnis bleibt kein Einzelfall. Wohin Cole auch geht, was sie auch berührt, seit Kurzem fühlt sie sich ständig in andere Zeiten und an fremde Orte versetzt. Wird sie vielleicht verrückt? Nur einer scheint sie zu verstehen: der Amerikaner Griffon, den sie in London kennenlernt. Doch Stück für Stück entdeckt Cole, welch dunkles Geheimnis sie und Griffon verbindet. Kann sie dem Jungen, den sie liebt, wirklich vertrauen?
Quelle: Verlag

Über die Autorin: 
Cynthia J. Omololu wurde in New Jersey geboren und ist in Kalifornien aufgewachsen, wo sie auch heute noch lebt. Sie hat schon als Kind Bücher nur so verschlungen – aber trotzdem nie daran geglaubt, dass sie selbst einmal welche schreiben würde.
Nach ihrem Englischstudium an der Universität von Santa Barbara arbeitete sie in der Marketingabteilung einer Wochenzeitung in San Francisco. Und dann, kurz nach der Geburt ihrer Kinder, hat Cynthia gemerkt, dass sie eine Menge spannender Geschichten zu erzählen hat. Für immer die Seele ist ihr erstes Jugendbuch und der Auftakt einer Trilogie. 
Quelle: Verlag




Die Handlung:
Als Cole zusammen mit ihrer Schwester Kat nach London reist, um ihren Vater auf einer Geschäftsreise zu begleiten, geschehen seltsame Dinge. Cole hat auf einmal Visionen aus der Vergangenheit und von völlig fremden Menschen. Im Tower of London wird sie dann von solch einer Vision übermannt und verliert das Bewusstsein. Griffon, der in den Ferien seinen Vater in London besucht, hilft ihr danach. In San Francisco treffen sich die beiden wieder. Nach und nach lernt Cole Griffon näher kennen und erfährt, was hinter ihren Visionen steckt und das sie in Gefahr ist.

Meine Meinung: 
Der Einstieg in das Buch ist sehr angenehm und da ich London an sich liebe, finde ich es schön, dass das Buch dort beginnt. 
Was mir hier sehr positiv aufgefallen ist, ist dass der Klappentext sehr wenig verrät und man so zu Beginn nicht recht einschätzen kann, was auf einen zukommt. Oft verraten die Klappentexte zu viel und haben mir dadurch den Lesespaß verdorben. 
Die Idee des Plots gefällt mir sehr gut, denn hier wird eine andere Art der Wiedergeburt beleuchtet und gerade Coles Visionen finde ich sehr faszinierend. Mehr möchte ich dazu aber nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten. 
Die Umsetzung sehr gelungen und die ganze Idee ist gut durchdacht.
Die Handlung beginnnt erst recht seicht und geheimnisvoll. Nach dem schönen Einstieg hat mir das Buch erst nicht besonders gut gefallen, da es etwas braucht bis die Handlung an Fahrt aufnimmt. Zuerst wirkte das Buch auf mich eher langweilig, aber das änderte sich schnell, als ich erfuhr, was hinter den Visionen steckt. Von da an hat das Buch deutlich an Spannung und Einfallsreichtum zugelegt und mich in seinen Bann gezogen. 
Des Öfteren haben mich einige Wendungen überrascht und oft wusste ich nicht, was als nächstes kommt.
Die Liebesbeziehung, die einen Großteil der Handlung einnimmt, ist ebenfalls gut umgesetzt und es ist völlig nach meinem Geschmack, dass es keine Dreiecksbeziehung gibt. Dabei ist es sehr atmosphärisch und romantisch, aber nicht kitschig.
Das Ende ist in sich abgeschlossen, bietet aber viel Stoff für den Folgeband.

Die Protagonisten:   
Nicole, von allen nur Cole genannt, ist ein Wunderkind. Sie konnte schon von klein auf Cello spielen und gibt mittlerweile selber Unterricht. Ihre Mutter fördert sie schon seitdem sie denken kann und besteht darauf, dass nichts anderes wichtig ist. So hat Cole kein Leben, wie jedes andere 16-jährige Mädchen. Sie ist mir von Beginn an sympathisch gewesen und als sie Griffon kennenlernt, habe ich stets mit ihr mitgefiebert.
Griffon ist zuerst etwas blass beschrieben. Das ändert sich aber mit der Zeit, wenn man mehr über seine Vergangenheit erfährt. Er ist ein vielschichtiger und interessanter Protagonist.
Insgesamt sind die Protagonisten authentisch und liebevoll ausgearbeitet. 
 

Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist wunderbar eingängig und leicht und locker zu lesen. Da er aus der Ich-Perpektive von Cole geschrieben ist, ist auch vieles in Jugendsprache gehalten und einfach erklärt. Generell mag ich gerne Bücher, die aus der Ich-Perspektive geschrieben sind.
Cynthia J. Omololu vermag es den Leser durch eine besonders atmosphärische Schreibweise zu fesseln.

Das Cover/der Buchtitel:
Das Cover ist ein Traum. Es gehört definitiv zu meinen liebsten Covern, da die Farbwahl und die Gestaltung einzigartig ist.
Der Titel passt besser, als man zu Beginn denken mag. Im Nachhinein finde ich ihn mehr als passend.

Fazit: 
Wer nach einem Jugendbuch mit einer neuartigen Idee und einer großartigen Atmosphäre sucht, macht mit "Für immer die Seele" nichts falsch. Mich konnte es besonders durch die Idee hinter dem Buch und einem tollen Schreibstil begeistern.


Vielen herzlichen Dank an den Dressler-Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars.

Hintergrundinformationen
- "Für immer die Seele ist der Auftakt einer Trilogie.
- Hier findet ihr eine Leseprobe: Klick
- Hier findet ihr die Homepage zum Buch: Klick
- Die Autorin hat einen Blog: Klick

Kommentare:

  1. Schöne Rezi!
    Hab gerade gesehen, dass ich das Buch ja noch gar nicht auf meine Wunschliste gesetzt hatte, das muss auf jeden Fall nachgeholt werden, das Buch hört sich echt super an =)

    Liebe Grüße,
    Jenny

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  2. Bisher habe ich nur gutes über das Buch gehört.. Ich glaub ich komm nicht drum rum es zu lesen :D

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