Sonntag, 31. März 2013

[Rezension] Marie Lucas- Zwischen Ewig und Jetzt

Bildquelle: Verlag
Titel: Zwischen Ewig und Jetzt
Autor:
Marie Lucas
Genre: Jugendbuch (vom Verlag empfohlenes Alter: ab 14 Jahre)
Verlag: Fischer FJB (März 2013)
ISBN:
978-3841422149
Gebundene Ausgabe: 464 Seiten
Preis: 16,99 €
 
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Kurzbeschreibung   
Die sechzehnjährige Julia möchte ihr altes Leben am liebsten vergessen. Deshalb spielt sie an der neuen Schule die wohlhabende, unbeschwerte Neue und sucht nach Freunden, die möglichst keine Fragen stellen. Da kommt ihr der gutaussehende, beliebte Felix gerade recht. Schon bald ist sie seine Freundin und damit Teil der angesagtesten Clique der Schule.
Aber sie kann nicht aufhören an Nikolaos zu denken, den sie gleich am ersten Tag kennengelernt hat. Von Anfang an strahlt er etwas Dunkles, Geheimnisvolles aus. Ihre neuen Freunde meiden ihn, weichen Julias Fragen nach ihm aus.
Eines Tages spricht Niki Julia an. Er hat eine Nachricht für sie, von ihrem Großvater. Aber Julias Großvater ist tot …

Quelle: Verlag
 

Über die Autorin  
Marie Lucas liebt Geheimnisse, Schlittschuhlaufen und ihren Hund. Sie lebt in Berlin und Hannover, schreibt ihre Bücher aber am liebsten in einer kleinen Hütte irgendwo in den Bergen.
Quelle: Verlag

Die Handlung: 
Nach dem Tod ihres Vaters, ist für Julia nichts mehr, wie es einst war. Ihr einfaches und wohlhabendes Leben ist vorbei und sie hat einige Familiengeheimnisse gelüftet, die sie gerne vergessen würde.
So gibt sie an ihrer neuen Schule vor reich und unbeschwert zu sein. Als sie dann mit dem beliebten Felix zusammen kommt, scheint alles perfekt zu laufen. Doch obwohl sie mit Felix glücklich ist, geht ihr der geheimnisvolle Niki nicht aus dem Kopf. Er wird von allen gemieden und ihre Mitschüler scheinen Angst vor ihm zu haben.
Eines Tages spricht er sie an und hat eine Nachricht von ihrem toten Großvater für sie, denn die Toten sprechen zu ihm. 

Meine Meinung:   
Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen. 
Man lernt zuerst Julia und ihr neues Leben kennen und erfährt nach und nach etwas über ihre Vergangenheit. 
"Zwischen Ewig und Jetzt" bietet sehr leichte Unterhaltung für zwischendurch im Fantasybereich. Die Handlung ist insgesamt eher seicht und einfach, hat mich aber dennoch fesseln können.
Mir gefällt die Idee, dass die Toten durch einen Lebenden noch das erledigen können, was sie im Leben nicht mehr geschafft haben. Hier ist das durch Niki möglich. 
Dabei ist gut dargestellt, was der Gedanke mit Toten zu sprechen für Ängste auslösen kann, so dass viele Menschen lieber behaupten, dass Niki verrückt ist, als sich der Wahrheit zu stellen.
Besonders gelungen sind hier die zwischenmenschlichen Beziehungen und die Gefühle, die übermittelt werden. 
Obwohl das Buch nichts Besonderes ist, fühlte ich mich durchweg gut unterhalten. 
Viel dazu beigetragen hat die Liebesgeschichte, die einen hohen Stellenwert in dem Geschehen einnimmt. Zwar nerven mich generell Dreiecksbeziehungen (die hier aus Felix, Julia und Niki besteht), aber da Julia noch recht jung ist und schon vieles durchgemacht hat, passen ihre zwiegespaltenen Gefühle sehr gut zu dem Buch.
Es gibt verschiedene Handlungsstränge, die sich zum Schluss zu einem schlüssigen Ganzen ergänzen. 
Mit der einen oder anderen überraschenden Wendung, wird das Ende gut abgerundet. Zwar bleiben einige Dinge bis zum Schluss offen und ungeklärt, aber mir ist das hier fast gar nicht aufgefallen, da mir das Ende gut gefällt und einiges der Fantasie überlassen wird. Die grundlegenden Dinge sind aber beantwortet.
 
Die Protagonisten:     
Julia ist eine sehr sympathische Protagonistin, die so ihre Probleme mit ihrer Mutter hat. Ihr ganzes Leben hat sich verändert und so kann ich gut verstehen, dass sie zuerst den einfachen Weg sucht und eine Beziehung mit Felix eingeht. Ihre Handlungen sind meiner Meinung nach zwischendurch etwas sprunghaft, dadurch verliert sie aber nicht ihren Charme.
Felix kam mir zuerst sehr eingebildet vor, aber nach und nach habe ich gemerkt, wie viel ihm an Julia liegt. Er tut alles für sie und ist mir richtig ans Herz gewachsen.
Niki wirkt zuerst sehr düster und geheimnisvoll, aber da er von allen gemieden wird, ist das kein Wunder. Er hört als einziger die Toten und muss ganz alleine damit leben. Das stelle ich mir ziemlich schrecklich vor. Dabei ist er eigentlich total sympathisch.
Alle Protagonisten sind durchweg authentisch und liebevoll ausgearbeitet und runden das Buch gut ab.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist ausgesprochen jugendlich, fesselnd, leicht und locker. Die Seiten fliegen beim Lesen nur so dahin. Marie Lucas schafft es Gefühle perfekt zu übermitteln, was dadurch ergänzt wird, dass das ganze Buch aus der Ich-Perspektive von Julia geschrieben ist. Man bekommt als Leser Julias Gefühle und Gedanken hautnah mit und so fühlt man sich ihr sehr nah.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover ist ein richtiger Híngucker und macht mit dem eher dunklem Grundton und der pinken Schrift definitiv neugierig. Der Titel springt dabei richtig ins Auge und man möchte direkt wissen, was dahinter steckt. Ich finde den Titel sehr gelungen.

Fazit:  
"Zwischen Ewig und Jetzt" bietet tolle Jugendfantasy für zwischendurch. Die Handlung ist eher seicht, aber das Thema sehr ansprechend und gefühlvoll dargestellt. Authentische Protagonisten und überraschende Wendungen runden das Ganze ab.



Mein besonderer Dank geht an den Fischer-Verlag für die Bereitstellung des Buches. 
Hintergrundinformationen
- Hierbei handelt es sich um soweit ich weiß um einen Einzelband.
- Hier findet ihr eine Leseprobe: Klick

Donnerstag, 28. März 2013

[Rezension] Dan Wells- Partials 1: Der Aufbruch

Bildquelle: Verlag
Titel: Partials 1- Der Aufbruch
Originaltitel: Partials 
Autor: Dan Wells
Genre: Dystopie
Verlag: IVI (März 2013)
ISBN:
978-3492702775
Gebundene Ausgabe: 512 Seiten
Preis: 16,99 €
 
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Kurzbeschreibung   
Die letzten Menschen haben sich nach einer verheerenden Katastrophe nach Long Island, vor die Tore Manhattans, zurückgezogen. Die Partials, übermächtige Krieger, die einst von den Menschen erschaffen wurden und sich dann gegen sie wendeten, bedrohen die Überlebenden. Und eine unheilbare Seuche fordert ihre Opfer. Die sechzehnjährige Kira setzt alles daran, einen Weg zu finden, die Krankheit zu heilen. Doch dieser Weg führt sie nach Manhattan, mitten in das Gebiet der unheimlichen Partials. Und was sie dort entdeckt, wird nicht nur ihr eigenes, sondern das Schicksal aller Geschöpfe auf unserem Planeten verändern …
Quelle: Verlag
 

Über den Autor
Dan Wells studierte Englisch an der Brigham Young University in Provo, Utah. Der überzeugte Mormone war Redakteur beim Science-Fiction-Magazin »The Leading Edge«. Mit »Ich bin kein Serienkiller« erschuf er das kontroverseste und ungewöhnlichste Thrillerdebüt der letzten Jahre. Seine Romane um den jungen Killer John Cleaver sind große Erfolge. »Partials«, der Auftakt zu seiner neuen Young-Adult-Serie, eroberte den US-Buchmarkt im Sturm.
 Quelle: Verlag

Die Handlung: 
Kira gehört zu den wenigen Menschen, die gegen ein tödliches Virus immun sind. Mit den wenigen Menschen, die es auf der Erde noch gibt, lebt sie auf Long Island und möchte ein Heilmittel für die Neugeborenen finden. Denn kein Kind wird älter als drei Tage und die Menschheit steht vor dem Aussterben. 
Und als wäre das nicht genug, gibt es die Partials. Diese von den Menschen geschaffenen Wesen, wurden für den Krieg erschaffen und haben sich gegen die Menschen gewannt.
Kira hofft das Heilmittel durch einen Partial zu bekommen und begibt sich nach Manhatten, wo diese leben. Sie macht unglaubliche Entdeckungen, die ihr Leben für immer verändern.

Meine Meinung:   
Dan Wells hat es geschafft mich von der ersten Seite an zu fesseln. 
Man lernt Kira und ihre Arbeit im Krankenhaus auf der Neugeborenenstation kennen. Direkt am Anfang erlebt man, wie ein Kind dort stirbt. So ist der Einstieg sehr emotional und so unglaublich gewählt, dass ich gar nicht anders konnte, als mit Kira auf die Suche nach einem Heilmittel zu gehen.
Nach und nach lernt man die Welt, in der Kira lebt näher kennen und die Zusammenhänge zu verstehen. Dabei herrscht durchgehend eine eher düstere und schockierende Grundstimmung vor, die sehr passend ist.
Das beste an dem Buch ist, dass unglaublich viel darin passiert. Selten habe ich einen Auftaktband einer Reihe gelesen, der so komplex ist und so viel Handlung beinhaltet. Der Teil aus dem Klappentext ist nur ein winziger Ausschnitt von dem, was alles passiert.
Dabei gibt es so viele Überraschungen, dass die Handlung zu keiner Zeit vorhersehbar ist und man als Leser einfach nicht weiß, worauf das Buch hinausläuft. Ich bin sehr lange im dunkeln getappt und konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Schon allein die Idee, dass die Kinder an einem Virus sterben und die Menschen in einer dystopischen Welt leben, in der es die unheimlichen Partials gibt, hat einen unglaublichen Sog auf mich ausgeübt. Dazu gibt es verschiedene Handlungsstränge, die sich wunderbar ergänzen und am Ende ein stimmiges Ganzes geben. So gibt es neben der Heilmittelsuche z.B. Aufstände, politische und zwischenmenschliche Probleme und vieles mehr.
Das Ende bietet eine große Überraschung, so dass ich am liebsten direkt den zweiten Band lesen würde.
Einzig die medizinischen Hintergründe weisen den einen oder anderen Fehler auf, was man als Laie aber gar nicht bemerkt. Durch die Heilmittelsuche gibt es auch viele Abschnitte, die mit Laborarbeit und Medizin zu tun haben. Davon sollte man sich aber nicht abschrecken lassen, denn Dan Wells hat die Erklärungen so gewählt, dass man alles gut verstehen kann, sich aber nicht langweilt. Das Buch ist durchweg fesselnd, abwechslungsreich und gehört für mich zu meinen Jahreshighlights.    

Die Protagonisten:     
Kira ist eine sehr zielstrebige und stellenweise auch sture Protagonistin, die etwas verändern möchte. Ihre Motive und ihre stellenweise sehr vorlaute und direkte Art, haben viel zu meinem Lesegenuss beigetragen.
Alle Protagonisten sind außerordentlich tiefgehend und authentisch ausgearbeitet. Als Leser kann man die Handlungen nachvollziehen und hat schnell das Gefühl die Protagonisten schon lange zu kennen. Außerdem machen sie alle eine eindrucksvolle Entwicklung durch.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist insgesamt sehr detailliert, dennoch schafft Dan Wells es, genau das richtige Maß zu finden. Er schreibt ausgesprochen fesselnd, erklärt Fachbegriffe einfach, so dass sich das Buch wirklich leicht und locker lesen lässt. Besonders gut kann er Stimmungen und Gefühle vermitteln.
Die Handlung wird aus der Sicht von Kira (personaler Erzähler) erzählt, so dass man ihre Gefühle und Gedanken gut nachvollziehen kann und alles mit Kira zusammen erleben kann. Als Leser erfährt man nicht mehr, als Kira weiß, was die Spannung zusätzlich erhöht.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover ist ein richtiger Blickfänger. Es gehört zu meinen Liebsten, da die Farbwahl sehr harmonisch ist und es neugierig macht, aber auch düster und geheimnisvoll wirkt. Es passt meiner Meinung nach sehr gut zum Inhalt und auch zu dem Titel. Dieser ist ebenfalls passend und hat dazu geführt, dass ich den Klappentext gelesen habe.

Fazit:  
Wer eine Dystopie sucht, die eine komplexe, tiefgehende Handlung beinhaltet, die zu überzeugen und fesseln weiß, der sollte sich "Partials" auf keinen Fall entgehen lassen. Selten habe ich einen ersten Band einer Reihe gelesen, in dem so viel passiert, wie hier. Man sollte sich nicht von der medizinischen Seite des Buches abschrecken lassen, da alles sehr einfach erklärt ist.
Für mich gehört das Buch definitiv zu meinen Jahreshighlights. 


Mein besonderer Dank geht an den IVI-Verlag für die Bereitstellung des Buches. 
Hintergrundinformationen
- Hierbei handelt es sich um den Auftaktband einer neuen Reihe.
- Band 2 ("Fragments") ist im Original im Februar 2013 erschienen.
- Hier findet ihr eine Leseprobe von Band 1: Klick 
- Dan Wells Homepage ist hier zu finden: Klick

Mittwoch, 27. März 2013

[Neuzugänge] Und diesmal auch Mangas

Huhu ihr Lieben, 
eigentlich wollte ich meine ausstehenden Rezensionen tippen, aber da ich gerade so müde bin, gibt es nur meine Neuzugänge. 
Dank Buchkaufverbot sind es nur wenige und seit langem auch mal wieder Mangas. ;)

  • "Puella Magi Madoka Magica" hatte ich mir vorbestellt, weil ich den Anime liebe und es endlich den Manga in Deutschland gibt.
  • "Zweiunddieselbe" habe ich mir ertauscht.
  • "Kimi he" und "Soulless" sind Mangas, die ich vom Carlsen-Verlag angeboten bekommen habe. Beide haben mich direkt angesprochen.
  • "Elvancor" habe ich vom Goldmann-Verlag bekommen, was mich sehr gefreut hat, da ich die Bücher von Aileen P. Roberts in der Regel sehr gerne lese.
  • Ein ertauschtes Buch ist wohl bei der Post verloren gegangen. >.<

Kennt ihr Bücher davon? Wenn ja, wie haben sie euch gefallen?

Quelle: Verlag
Kurzbeschreibung "Puella Magi Madoka Magica"
Madoka Kaname ist Schülerin im 2. Jahr auf der Mittelschule. Eines Tages taucht eine neue Mitschülerin auf – die schöne und geheimnisvolle Homura Akemi. Als Madoka kurz darauf ein misshandeltes Kätzchen findet, scheint es eine Verbindung zu Homura zu geben… Madoka nimmt das Kätzchen mit sich und gerät plötzlich mit ihm und ihrer Freundin Sayaka in eine seltsam verzerrte Welt, einen Bannkreis, aus dem sie von Mami Tomoe gerettet werden, einer Mitschülerin, die sich als Magical Girl entpuppt. Sie hat mit Kyubey, dem Katzenwesen, einen Pakt geschlossen, was nun auch Madoka und Sayaka machen sollen, um fortan als Magical Girls auf Hexenjagd zu gehen...
Quelle: Verlag
Quelle: Verlag

Kurzbeschreibung "Zweiunddieselbe"
Körperlich unversehrt, aber ohne Erinnerung erwacht Jenna aus dem Koma. Verzweifelt versucht sie herauszufinden, wer sie einmal war. Denn der Mensch, als den ihre Eltern sie beschreiben, bleibt ihr fremd. Die Wahrheit, der sie schließlich Stück für Stück auf die Spur kommt, ist ungeheuerlich: Jenna hatte einen furchtbaren Unfall – und ihre Eltern haben alles medizinisch Mögliche getan, um sie am Leben zu erhalten. Doch ist sie wirklich noch dieselbe?
Quelle: Verlag

Quelle: Verlag

Kurzbeschreibung "Kimi he"
Christina Plaka verbrachte als erste deutsche Mangaka zwei Jahre an der Seika-Universität in Kyoto, wo sie zum ersten Jahrgang des Masterkurses an der Graduate School of Manga Studies gehörte. Ihre Abschlussarbeit erscheint nun als Buch - und überrascht in nahezu jeder Hinsicht: KIMI HE - WORTE AN DICH ist eine autobiographisch inspirierte, zarte Liebesgeschichte zwischen ihr und einem Japaner. Anders als ihre bisherigen Manga ist KIMI HE in einem grafisch sehr offenen, detaillierten Stil und in einem sehr ruhigem Storytelling gehalten. Mit diesen Stilmitteln gelingt es ihr auf erstaunliche Weise, schöne und zarte, aber auch heikle Momente einer schier unmöglichen Liebe minutiös auf Papier zu bannen. 
Quelle: Verlag


Quelle: Verlag
Kurzbeschreibung "Soulless"
Die Manga-Adaption der beliebten Romane von Gail Carriger! Aufruhr im viktorianischen London: Miss Alexia Tarabotti hat, nicht sehr ladylike, in Notwehr einen Vampir umgebracht und muss sich dafür nun verantworten - vor dem überaus attraktiven Werwolf Lord Maccon, seines Zeichens Chefermittler der Queen für übernatürliche Angelegenheiten. Im Nu schlittert Miss Alexia nicht nur in eine tödliche Intrige, sondern in akute Flirt-Gefahr... Wird Miss Alexia so das Britische Empire retten können?
Quelle: Verlag


Quelle: Verlag
Kurzbeschreibung "Elvancor"
Die 18-jährige Lena hasst das öde Leben in der Provinz. Bis sie sich mit der alten Frau Winter anfreundet, die sie mit ihren fantastischen Geschichten über einen verborgenen Schatz und ein fremdes, magisches Land fasziniert. Lena glaubt ihr jedoch kein Wort. Erst als nach dem Tod der alten Dame seltsame Dinge passieren, kommen ihr Zweifel. Zusammen mit Ragnar, dem attraktiven Enkel der Verstorbenen, macht sich Lena auf die Suche nach dem geheimnisvollen Schatz – und stößt auf ein magisches Land jenseits der Zeit ...
Quelle: Verlag


Montag, 25. März 2013

[Rezension] Janet Clark- Sei lieb und büße

Bildquelle: Verlag
Titel: Sei lieb und büße
Autor: Janet Clark
Genre: Thriller/ Jugendbuch
Verlag: Loewe (März 2013)
ISBN:
978-3785575734 

Broschierte Ausgabe: 336 Seiten
Preis: 12,00 €
 
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Kurzbeschreibung   
Das Spiel ist aus.
Die Maus ist tot.
Die Katze hat gewonnen.

Sina ist untröstlich. Weshalb musste ihre Familie ausgerechnet von Berlin nach Kranbach ziehen? Der einzige Lichtblick: Die angesagtesten Mädchen der Schule freunden sich mit ihr an und sogar ihr Schwarm Frederik scheint in sie verliebt zu sein. Aber kurz nach ihrem ersten Kuss verunglückt Rik und fällt ins Koma. Sina findet Halt bei ihren neuen Freundinnen – doch sie weiß nicht, dass hinter deren strahlender Fassade ein tiefer, grausamer Abgrund lauert. Plötzlich nimmt ein übles Spiel seinen Lauf, das Sinas schlimmste Albträume wahr werden lässt. Und ein Ende ist nicht abzusehen ...
 
Quelle: Verlag
 


Über die Autorin  
Mit elf Jahren hat Janet Clark ihren ersten Roman geschrieben. Er hatte zwölf Seiten und eine Leserin. Obwohl diese sofort von ihren schriftstellerischen Fähigkeiten überzeugt war, brauchte es viele Jahre und Umwege über diverse Länder und Berufe, bis Janet Clark ihr erstes Manuskript an eine Agentur schickte. Seitdem finden ihre Bücher immer mehr Fans. Heute lebt die Autorin mit ihrem Mann und drei Kindern in München. 
 Quelle: Verlag
Die Handlung: 
Sina ist erst seit kurzem von Berlin nach Kranbach gezogen. Darüber ist sie mehr als unglücklich. Doch nachdem sie ihrem Schwarm Frederik (auch Rik genannt) näher kommt, ist es auf einmal gar nicht mehr so schlimm. Kurz danach verunglückt Frederik und fällt ins Koma. Sina freundet sich anschließend mit drei Mädchen an, die ihr Halt geben. Diese haben aber einiges zu verstecken und so nimmt Sinas Schicksal ihren Lauf. Schnell fragt sie sich, ob Frederiks Unfall wirklich ein Unfall war und was sie damit zu tun hat. Immer schlimmere Dinge geschehen und es ist kein Ende in Sicht.

Meine Meinung:   

Da ich von Janet Clarks Werken schon viel gutes gehört habe, aber selbst noch nichts von ihr gelesen habe, war ich sehr neugierig auf ihr neuestes Werk.
Hier wird vor allem das Thema Mobbing in der Schule und fiese Intrigen behandelt. Das ist heutzutage ein hochaktuelles Thema und die Umsetzung ist gut gelungen. Dabei gefallen mir vor allem die psychologischen Aspekte, da sehr gut gezeigt wird, was Mobbing, Lügen und Intrigen dem Opfer antun können und zu was das alles führen kann.
Das Medium Facebook hat in dem Buch einen hohen Anteil, was sehr gut zu den heutigen Schülern passt.
Die Idee hinter dem Buch und die aktuelle Thematik, finde ich also sehr gelungen.
Zu Beginn konnte mich das Buch noch sehr stark fesseln, nur leider hat das nicht lange angehalten.
Als Leser erfährt man meiner Meinung nach viel zu schnell, wer hinter allem steckt und die Fäden in der Hand hält. Ich mag viel lieber Thriller, bei denen man erst ganz am Ende erfährt, wer der Täter ist oder was dahinter steckt. Hier wird einfach vieles vorweg genommen, so dass mich "Sei lieb und büße" zwischendurch gelangweilt hat. 
Zwar gibt es auch die eine oder andere Überraschung, aber diese konnte meinen stellenweise fehlenden Lesegenuss nur bedingt verbessern.
Das Ende dagegen finde ich wieder sehr gelungen, da es relativ tiefgründig ist und einen insgesamt stimmigen Abschluss bietet. Dazu gibt es die eine oder andere Entwicklung, die mir sehr zugesagt hat.
  
Die Protagonisten:     
Sina ist für ihre siebzehn Jahre relativ naiv, hat es aber bisher auch nicht leicht gehabt. Ihre Mutter ist psychisch sehr labil, ihr Vater lässt sich kaum noch blicken und sie muss sich um ihren kleinen Bruder kümmern. Insgesamt ist sie sehr sympathisch und wirkt sehr lieb und unschuldig. 
Dabei ist sie sehr tiefgehend und realistisch ausgearbeitet und man kann ihre Handlungen und Gedankengänge gut nachvollziehen.
Alle anderen Protagonisten bleiben dagegen eher flach beschrieben, was ich sehr schade finde, weil ich so die eine oder andere Handlung der Protagonisten nicht nachvollziehen konnte.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil von Janet Clark ist sehr ansprechend, dabei leicht und locker zu lesen. Sie schreibt sehr jugendlich, was gut zu der Handlung passt.
Stellenweise ist das Buch sehr emotional und fesselnd geschrieben.

Das ganze Buch wird aus drei Perpektiven geschildert. Einmal aus der Sicht von Sina (personaler Erzähler), dann aus der Sicht des Täters als Ich-Erzähler und als Tagebucheinträge von Mia, einem toten Mädchen. So bekommt man als Leser einen guten Eindruck in Sinas Gefühls- und Gedankenwelt, aber auch in die des Täters. Die Tagebucheinträge ergänzen dazu die Handung sehr gut, da sie dem Ganzen noch etwas Geheimnisvolles geben.
   
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover erinnert an "Schweig still, süßer Mund", ebenfalls ein Jugendthriller von Janet Clark, der beim Loewe-Verlag erschienen ist. So bringt man das Cover schnell mit der Autorin in Verbindung, auch wenn es nicht ganz nach meinem Geschmack ist. Für einen Thriller ist es aber sehr originell.
Der Titel macht sehr neugierig und passt auf jedenfall zu dem Buch.

Fazit:   
"Sei lieb und büße" konnte mich trotz der wirklich guten und aktuellen Idee nicht völlig überzeugen. Für meinen Geschmack weiß man als Leser zu schnell, worauf das ganze Buch hinausläuft und wer der Täter ist. Dadurch hat es mich stellenweise sehr gelangweilt.
Dennoch gibt es die eine odere andere Entwicklung, die mir sehr gut gefallen hat.
Fans von Janet Clarks Büchern dürften aber Gefallen an dem Buch finden.





Mein besonderer Dank geht an Literaturschock und dem Loewe-Verlag für die Bereitstellung des Buches. 
Hintergrundinformationen

- Hierbei handelt es sich um einen Einzelband.

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Freitag, 22. März 2013

[Rezension] Jennifer Bosworth- Die Auserwählte

Bildquelle: Verlag
Titel: Die Auserwählte
Originaltitel: Struck
Autor: Jennifer Bosworth
Genre: Fantasy
Verlag: Goldmann (Februar 2013)
ISBN:
978-3442477012
Broschierte Ausgabe: 416 Seiten
Preis: 12,99 €
 
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Kurzbeschreibung 
Mia Price liebt es, vom Blitz getroffen zu werden. Es löst in ihr eine überwältigende Energie aus, nach der sie sich immer öfter sehnt. Als aber ein gewaltiges Erdbeben ihre Heimat Los Angeles fast komplett zerstört, geht es nur noch ums Überleben. Im Chaos der Nachbeben werben zwei rivalisierende fanatische Gruppen um Gefolgsleute. Beide versprechen, dass nur ihre Anhänger den nahenden Weltuntergang überleben werden, und beide wollen Mia auf ihre Seite ziehen. Ist sie etwa die Schlüsselfigur der bevorstehenden Apokalypse?
Quelle: Verlag
 
Über die Autorin
Informationen auf ihrer Homepage zu finden: Klick



Die Handlung: 
Die 17-jährige Mia fühlt sich magisch zu Blitzen hingezogen. So wurde sie schon oft davon getroffen und würde sich immer wieder treffen lassen. Ihr ganzer Körper ist schon davon gezeichnet, dennoch liebt sie das Gefühl, wie die Energie sie durchströmt.
Als ein gewaltiges Erdbeben Los Angeles fast komplett zerstört, ändert sich ihr Leben für immer. Zwei fanatische Gruppen verfolgen sie und möchten Mia für sich gewinnen. Beide Gruppen prophezeihen die Apokalypse und Mia scheint irgendetwas damit zu tun zu haben.
 
Meine Meinung:   
Nachdem ich von dem Buch gehört hatte, war schnell klar, dass ich es lesen muss. Ich lese sowieso gerne Bücher, die die Apokalypse beschreiben und die Idee, die hinter dem Buch steckt, finde ich sehr ansprechend.
Als Leser steigt man nach dem Erdbeben in der Handlung ein und lernt zuerst Mia und ihr Leben kennen. Nach und nach erfährt man mehr über ihre Faszination vom Blitz getroffen zu werden und ihre Vergangenheit. Dieser Einstieg hat mir sehr gut gefallen, da man sich so gut in die Welt in der Mia lebt zurecht finden kann.
Ihre Faszination von Blitzen getroffen zu werden, kann ich zwar nicht nachvollziehen, aber sie ist so eindrucksvoll beschrieben, dass ich das Buch kaum weglegen konnte. Dennoch wird zuerst nur wenig zu dem Thema erzählt.
Neben der drohenden Apokalypse und der Blitzthematik, beinhaltet das Buch zwei fanatische Gruppen, die ich als Sekten bezeichnen würde. Diese Mischung aus Apokalypse, Sekten und einem Mädchen, dass etwas Besonderes ist, gefällt mir insgesamt außerordentlich gut und gerade die Blitzthematik gibt dem Buch etwas Einzigartiges. Jennifer Bosworth hat insgesamt eine gut durchdachte Welt erschaffen.
Spannung wird eigentlich durchweg aufgebaut, schon alleine dadurch, dass man sich als Leser fragt, was hinter allem steckt. Die Grundstimmung ist durgehend sehr düster und atmosphärisch.
Dazu fasziniert mich die ganze Handlung und es gibt die eine oder andere überraschende Wendung, die diese bereichert.
Das Ende ist in sich abgeschlossen, aber es ist leider nicht alles aufgeklärt. Es bleibt einiges offen und einige Fragen unbeantwortet, was ich etwas schade finde. 
Dadurch und weil der spannende Showdon leider ausbleibt, hat mich das Ende etwas enttäuscht. Nach dem guten Rest des Buches, hätte ich etwas anderes erwartet.
Nichts desto trotz hat mich "Die Auserwählte" gut unterhalten.
  
Die Protagonisten:   
Mia war mir zu Beginn zu unnahbar, was wohl auch einfach an der Tatsache liegt, dass sie keine einfache Protagonistin ist, schon einiges durchgemacht hat und ich ihren Wunsch immer wieder vom Blitz getroffen zu werden nicht nachvollziehen konnte. Nach und nach hat es Jennifer Bosworth aber geschafft mir Mia näher zu bringen, was vor allem daran liegt, dass sie sehr authentisch, tiefgründig und detailliert ausgearbeitet ist.
Auch alle anderen Protagonisten bestechen durch Tiefgründigkeit und Authentizität, was viel zu meinem Lesevergnügen beigetragen hat.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist unglaublich fesselnd und besticht durch seine Einfachheit. So ist er leicht, flüssig und locker zu lesen und man kann als Leser völlig in das Buch versinken. Jennifer Bosworth schafft es die Welt in der Mia lebt, dem Leser eindrucksvoll zu veranschaulichen.

Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, die als Countdown für die drohenden Apokalypse dienen.
Die Handlung wird aus der Ich-Perspektive von Mia erzählt, was ich sehr gut gewählt finde, weil ich sonst nur schwer ihre Handlungen nachvollziehen könnte.
 
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover ist passend zum Inhalt düster gehalten und wirkt auf mich eine starke Faszination aus. Es ist unglaublich passend, da man so direkt eine Verbindung zum Inhalt ziehen kann.
Der Titel ist an sich passend, kann aber auch in die Irre führen, weil ich dadurch etwas anderes vom Buch erwartet hätte.

Fazit: 
Mit "Die Auserwählte" hat Jennifer Bosworth ein eindrucksvolles Zukunftsszenario erschaffen. Es enthält einige wenige Fantasyelemente und kann durch seine neuartige Idee überzeugen.
Leider hat mich das Ende etwas enttäuscht.



Mein besonderer Dank geht an den Goldmann-Verlag für die Bereitstellung des Buches. 


Hintergrundinformationen
- Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband (jedenfalls habe ich nichts anderes dazu gefunden)
- Es handelt sich hierbei um einen Debütroman.
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Donnerstag, 21. März 2013

[Rezension] Melissa Darnell- Herzblut: Gegen alle Regeln


Bildquelle: Verlag
Titel: Herzblut- Gegen alle Regeln
Originaltitel: The Clann-Series 1: Crave
Autor: Melissa Darnell
Genre: Fantasy
Verlag: Mira Taschenbuchverlag (März 2013)
ISBN: 978-3862785131
Broschierte Ausgabe: 396 Seiten
Preis: 12,99 €
 
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Kurzbeschreibung 
Wenn zwei Herzen in deiner Brust schlagen und du für deinen Freund zur größten Gefahr werden kannst - was würdest du tun?
Als Kinder waren sie wie Seelenverwandte. Doch auf der Jacksonville High leben sie wie in zwei Welten. Denn Tristan gehört zur elitären Clann-Clique. Und es vergeht kein Schultag, an dem Savannah den Hass der anderen Clanns nicht zu spüren bekommt? Dennoch fühlt sie sich immer noch die besondere Verbindung zu Tristan. Als plötzlich dunkle Kräfte in Savannah erwachen, offenbart ihr Vater ihr ein erschütterndes Blutsgeheimnis. Jetzt weiß sie, warum die Clanns sie ablehnen und warum sie Tristan nicht lieben darf: Sie alle haben eine magische Gabe, aber Savannah ist anders - und kann für Tristan zur tödlichen Gefahr werden! Und trotzdem siegt Savannahs Sehnsucht, als Tristan sich heimlich mit ihr treffen will...

Quelle: Verlag
 
Über die Autorin
Melissa Darnell war von klein auf buchversessen. Sie hat über 70 Titel verfasst, lektoriert oder gestaltet. Frühe Texte haben ihr so unterschiedliche Preise eingebracht wie eine Harry-Potter-Gesamtausgabe und ein Pony inklusive Futter. Mit ihrem Mann und zwei Kindern lebt Darnell heute in South Dakota, schaut am liebsten "True Blood" und probiert gern neue Haarfarben aus.  
Quelle: Verlag



Die Handlung: 
Früher waren Tristan und Savannah die besten Freunde. Doch in der vierten Klasse bricht er den Kontakt zu ihr auf einmal ab und meidet sie. Die anderen Kinder der Clanns, zu denen Tristan gehört, machen ihr seitdem das Leben schwer und bezeichnen sie als "Freak".
Doch Savannah ist sich keiner Schuld bewusst.
Als sie eines Tages urplötzlich krank wird, verändert sich ihr Leben für immer. Sie erfährt ein dunkles Geheimnis über ihren Vater und nun weiß sie, wieso sie als "Freak" bezeichnet wird. Denn sie kann zu einer großen Gefahr für die Clann-Kinder und vor allem Tristan werden. Dennoch fühlt sie sich unbeschreiblich zu ihm hingezogen.
 
Meine Meinung:   
"Herzblut" ist anders als ich erwartet hätte und hat mich zuerst vor allem durch das Cover angesprochen.
Hier tauchen altbekannte Wesen, wie Vampire und Hexen auf. Ich hatte allerdings mit einer neuen Idee gerechnet, da der Klappentext sehr vielversprechend klingt. Nachdem ich mich aber darauf eingestellt hatte, dass es in dem Buch nicht viel Neues geben wird, war ich schnell gefesselt. 
Vor allem die Idee der Clanns hat die ganze Handlung bereichert. Ansonsten wäre alles etwas eintönig gewesen. Die Clanns können Magie anwenden und haben viele Führungspositionen inne, agieren aber immer im Geheimen und bieten so einige Überraschungen.
Die Handlung von "Herzblut" dreht sich hauptsächlich um Savannahs und Tristans Gefühle und deren beginnende Beziehung. Zwischendurch gibt es dann immer wieder einige körperliche Veränderungen von Savannah und Probleme in der Schule und mit ihrer Familie, die sie zu bewältigen hat.
Und obwohl in dem Buch eigentlich relativ wenig passiert und es nicht durch Spannung und Tiefgang überzeugen kann, konnte es mich durch tiefgehende und eindrucksvolle Gefühle begeistern. Außerdem gibt es die eine oder andere überraschende Wendung, die die Geschichte bereichert.
Zwischendurch war es mir dann etwas zu kitschig, was aber zu dem Grundton des Buches passt. Für Liebhaber von romantischen Liebesgeschichten mit kleinen Fantasyelementen ist das Buch definitv zu empfehlen.
Die Handlung ist in sich abgeschlossen, macht aber durch ein überraschend spannendes Ende sehr neugierig auf den zweiten Band.
  
Die Protagonisten:   
Savannah ist eine eher unauffällige Hauptprotagonistin, die sich irgendwie durchs Leben schlägt und sehr tollpatschig ist. Sie nimmt alles einfach so hin, ohne viel dagegen zu unternehmen. Dabei möchte sie nur einfach dazugehören. Von Anfang an war sie mir sympathisch.
Tristan wirkt zuerst eher geheimnisvoll. Er ist ein Hexer und gehört auch noch zu der mächtigsten Familie. Dadurch hat er mit der Magie zu kämpfen, die er eigentlich hasst. Ihm wurde der Umgang zu Savannah verboten und er hat sich gefügt, ohne zu wissen warum. Als er ihr dann wieder näher kommt, hat er so einige Probleme zu bewältigen.
Insgesamt sind alle Protagonisten gut und stimmig ausgearbeitet und runden das ganze Buch gut ab. Mir hat es sehr viel Spaß gemacht die Entwicklung der einzelnen Protagonisten zu verfolgen.
 
Der Schreibstil:  
Der Schreibstil ist sehr eingängig und leicht und locker zu lesen. Beim Lesen fliegen die Seiten nur so dahin und was an Spannung fehlt, gleicht Melissa Darnell mit starken Gefühlen aus.
Die Handlung wird abwechselnd aus der Ich-Perspektive von Tristan und Savannah geschildert, so dass man als Leser einen sehr guten Einblick in die beiden verschiedenen Protagonisten bekommt und sie gut verstehen kann.
 
Das Cover/der Buchtitel:  
Das Cover hat mich, wie schon erwähnt, direkt angesprochen. Durch den roten Hintergrund sticht das Mädchen in schwarz-weiß heraus und das bietet einen wunderbaren Kontrast. Dabei wirkt das Cover geheimnisvoll und düster.
Der Titel passt ausgesprochen gut und macht zudem sehr neugierig. 

Fazit: 
Mit "Herzblut- Gegen alle Regeln" hat Melissa Darnell ein gefühlvollen Auftaktband mit einer fesselnden Liebesgeschichte erschaffen. Es kann vor allem durch gut ausgearbeitete Protagonisten überzeugen.
Wer allerdings hier etwas völlig Neues, mit viel Spannung und Action erwartet, dürfte eher enttäuscht sein.

Mein besonderer Dank geht an den Darkiss Verlag und Blogg dein Buch für die Bereitstellung des Buches.


Hintergrundinformationen
- Hierbei handelt es sich um ein Romandebüt und den 1. Band einer Reihe.
- Eine Leseprobe findest du hier: Klick
- Band 2 (Herzblut- Stärker als der Tod) erscheint im September 2013 beim Mira Taschenbuchverlag: Klick
- Band 3 (CONSUME) erscheint im Original irgendwann dieses Jahr.
- Hier findet ihr die Homepage der Autorin: Klick

Dienstag, 19. März 2013

Leipziger Buchmesse 2013

Allgemeiner Eindruck

Auch ich war dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse. Für mich war es das erste mal und es gab viele, viele Eindrücke, die ich danach erstmal verarbeiten musste.


Donnerstag war noch nicht so viel los.
Donnerstag und Freitag konnte ich erst mal einen Überblick über die Messe bekommen. Zu der Zeit konnte man sich noch sehr gut fortbewegen und hatte nicht das Gefühl jederzeit zu ersticken.
Samstag war es einfach nur voll!!

Zu den vielen Menschen kamen leider auch viele Cosplayer mit ausladenen Kostümen dazu.
Ich liebe zwar Cosplayer und bin selber gerade dabei eins für mich zu machen, aber auf der LBM war es doch leider etwas nervig. 
Ich werde definitv nur auf Animemessen cosplayen, obwohl einige Cosplays echt toll waren.


Dafür Samstag umso mehr!!!




Obwohl es voll war, gab es aber viel zu entdecken und ich hatte viel Spaß. 

Ein paar Elsas aus dem Manga "Fairy Tail" (weitere Bilder lade ich auf meiner Facebook-Seite hoch)



Autoren/Lesungen/Autogramme

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, einige Autogramme abzustauben, Autoren zu treffen und Lesungen zu besuchen.
Mein persönliches Highlight war die "Nacht der jungen Belletristik“ vom Script5-Verlag am Freitag Abend. Jennifer Benkau ist ja sowieso eine total sympatische Autorin und Maggie Stiefvater hat einen einmaligen Humor und eine tolle, sympathische Art. 
Aber auch die anderen Autoren sind alle sehr nett. ;)

 
Jennifer Benkau und Maggie Stiefvater. ^-^
Von Links nach rechts: Maggie Stiefvater, Ursula Poznanski, Kai Meyer (oben), Josephine Angelini (unten), Dan Wells




Blogger

Ich bin immer noch begeistert wie viele liebe Menschen ich kennengelernt habe, darunter gaaaaaaaaaanz viele liebe Blogger, die die Messe für mich unvergesslich gemacht haben.




Der lieben Franzi habe ich ihren Gewinn meiner Geburtstagswoche übergeben (2. Bild links) und leider fehlen mir einige Fotos von Bloggern, die ich leider nur kurz gesehen haben, wie Katy von BookLover und Diana von Lilienlicht. Dennoch hat es mich mega gefreut alle kennenzulernen.

Fazit

Die LBM war für mich ein Erlebnis und es hat sich wirklich gelohnt. So eine Messe ist zwar mega anstrengend und nun bin ich auch froh, dass sie vorbei ist, aber ich würde das jedezeit wieder wiederholen (alleine um die lieben Menschen wiederzusehen).