Freitag, 27. Februar 2015

[Blogtour "Herrscher der Gezeiten"] Coe- Die Hauptfigur


Herzlich Willkommen bei dem 2. Tag unserer Blogtour. Gestern konntet ihr schon eine ausführliche Buchvorstellung lesen, die ihr auf dem Blog "Read and be yourself" findet. Hier kommt ihr zu dem Beitrag: Klick
Heute habe ich Coe, die Hauptfigur des Buches bei mir zu Gast und sie möchte euch etwas über sich erzählen.

Hallo,
mein Name ist Corvina Kettlefish oder einfach nur Coe, doch die wenigsten nennen mich so. Auf unserer kleinen Insel bin ich für viele nur der "Kritzlerköder" oder werde als "Platzverschwendung" bezeichnet. Ich kann das verstehen, denn mit nur einer Hand kann ich nicht viel leisten. 
Durch einen Unfall bei dem ich durch Kritzler (, die früher Spießfische genannt wurden, im Wasser leben und uns Menschen angreifen) verletzt wurde, unterscheide ich mich noch mehr von den anderen, als sowieso schon. Meine linke Hand fehlt seitdem und es befindet sich an der Stelle ein Stumpf mit einer Narbe, die im Licht glänzt. Auch so habe ich so einige Narben am Körper. Mittlerweile kann ich den Stumpf ganz gut nutzen um z.B. bei meiner Arbeit den Stiel der Schippe abzustützen. Aber das ist nicht alles, was mich von den anderen unterscheidet. Ich habe als einziges schwarzes Haar, das stets sand- und salzverkrustet ist und immer zerzaust ist, da ich das kämmen schon vor langer Zeit aufgegeben habe. Ich bin klein und habe Sommersprossen. Meine Haut ist sonnenempfindlich und dadurch eigentlich immer rot und neben den Kritzlernarben habe ich auch welche von Sonnenbränden. Doch das seltsamste sind meine Augen, denn sie stehen weit auseinander mit dichten schwarzen Wimpern und sind rosa. Von der Helligkeit der Sonne brennen sie. 
An meine Mutter erinnere ich mich nicht mehr, sie starb als ich klein war. Doch meinen Vater Buck Kettlefish habe ich geliebt, er war für mich da und brachte mir das Lesen und Schreiben bei und viel unnützes Wissen. Als er die Insel verlassen musste, um auf eine Erkundungsreise zu gehen, schenkte er mir Bücher, die ich immer gut verstecken muss. Ein Tagebuch von der Zeit vor der Flut und der Anfangszeit davon und ein Märchenbuch, das ich auswendig kann, sind seitdem mein wichtigster Besitz. Doch wenn die anderen davon wüssten, würden sie die Bücher verbrennen und zum Feuermachen nutzen. Ich wurde von meiner Pflegemutter Ana aufgezogen, die zwar streng ist, aber bei der ich mich sicher fühle. Auch Tiam wurde von ihr aufgezogen. Tiam ist bei allen beliebt und steht schon seit Jahren neben mir auf der Plattform auf der wir bei Flut flüchten und hat früher meine Hand gehalten, weil er vor nichts Angst hat. Ich liebe ihn, aber Gefühle sollte man bei uns lieber nicht zulassen, außerdem hätte er an mir eh kein Interesse.
Kinder haben die inneren Plätze auf der Plattform, doch wenn sie erwachsen werden werden sie einer Nummer auf der Plattform zugeordnet, die der Wichtigkeit der Aufgaben, die der Mensch erledigt, zugeteilt. Momentan ist mein Platz noch die Nummer zwei, zwischen Fern (die jüngste bei uns) und Tiam, doch das wird nicht mehr lange so bleiben. 
Mir wurde gesagt, dass ich früher zusammen mit Tiam mit der Prinzessin im Palast gespielt habe, aber ich erinnere mich so gut wie gar nicht mehr daran und weiß nicht, was davon echt ist.
Wenn ich an den Menschen vorbeigehe, merke ich, dass viele mit der Hand wedeln oder sich abwenden, denn ich bin für das Saubermachen der Toilette zuständig und obwohl ich mich einmal am Tag in einem Gezeitentümpel wasche, werde ich den Gestank nie los. Zwar riecht keiner von uns gut, aber bei mir ist es besonders schlimm. Mein altes Kleid ist immer feucht, klebrig und sandig.
Jeden Morgen frage ich mich, ob ich den Tag überlebe, doch nun wird alles anders. Ich darf für die Prinzessin arbeiten, bekomme einen guten Platz auf der Plattform und beginne endlich mein richtiges Leben...

Vielen Dank liebe Coe und ich wünsche dir, dass dein Leben bei der Prinzessin besser wird. Ich hoffe, jetzt habt ihr eine Vorstellung davon, wer Coe so ist und ich konnte euch etwas neugierig machen. ;)


Es werden insgesamt 5 Bücher in Print für die gesamte Blogtour vergeben. Jeder Kommentar landet im Lostopf. Unter allen kommentierenden Bewerbern entscheidet das Los

Jeder Blogger denkt sich thematisch eine Frage zu seinem Beitrag aus, die individuell mit einem Kommentar unter dem jeweiligen Blogpost zu beantworten ist.

Meine Frage lautet: Wie würdest du darauf reagieren, wenn du bei einem Unfall deine linke Hand verlieren würdest?

Ausgelost wird unter allen kommentierenden Bewerbern
  • Teilnahme am Gewinnspiel ab 18 Jahren, oder mit Erlaubnis des Erziehungs/Sorgeberechtigten
  • Bewerber erklären sich im Gewinnfall bereit, öffentlich genannt zu werden(Gewinnerpost) und das ihre Adresse dem Verlag zwecks Gewinnversands übermittelt wird.
  • Keine Barauszahlung der Gewinne möglich
  • Keine Haftung für den Postversand
  • Versand der Gewinne innerhalb Deutschland - Österreich - Schweiz
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen


Hier seht ihr noch mal unseren Blogtourplan und ich wünsche euch noch viel Spaß bei der restlichen Tour.

26.2.Ausführliche Buchvorstellung bei Sandra von www.readandbeyourself.de
27.2. Coe - Die Hauptfigur bei mir www.glutton-for-books.blogspot.de
28.2. Schauplatz bei Astrid von www.letannasblog.blogspot.de
01.3. Entwicklungen bei Ricarda von www.ricas-fantastische-buecherwelt.blogspot.de
02.3. Die Königsfamilie bei Lena von www.lenasweltderbuecher.de
03.3. Gewinnerbekanntgabe bei allen teilnehmenden Bloggern im Laufe des Tages


Kommentare:

  1. Huhu :)

    Puuuh! Das ist wirklich eine schwierige Frage! Zuerst natürlich einmal geschockt den schließlich würde das alles ändern. Ich bin Linkshänderin und deshalb müsste ich mir alles umgewöhnen.
    Wirklich ein interessanter Beitrag :)
    Alles Liebe, Jasi ♥ meine.lieblingsbuecher@gmx.at

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  2. Hallo Mandy :-)

    Dankeschön für deinen tollen Beitrag!!! Puh, da hast du dir eine gute Frage ausgedacht. Hmmm ehrlich gesagt kann ich mir gar nicht vorstellen wie es wäre eine Hand zu verlieren.
    Ich glaube ich würde verzweifeln und es nicht wahr haben wollen. Denke aber auch das man sich mit der Zeit einigermaßen mit seinen Schicksal abfinden muss.

    Liebe Grüße
    Line

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  3. Morgen liebe Mandy!!! :D

    Ich finde Deinen Blog toll und bin mal gleich Leser geworden. :)

    Der Beitrag macht Lust auf mehr und ich würde sehr gerne in den Lostopf hüpfen.

    Aber nun zu der Frage.

    Wie würdest du darauf reagieren, wenn du bei einem Unfall deine linke Hand verlieren würdest?

    Ich wäre denke ich erstmal geschockt und dann nach einer zeit würde ich versuchen damit zu leben. Denn der Rest würde ja funktionieren und da heißt es dann den Kampfeswillen zeigen.
    Auch wenn ich mir das ganze nicht wirklich vorstelllen möchte und ich das zwar schreiben kann aber nicht in dieser Situation bin.

    Liebe Grüße Susanne von
    Bücher aus dem Feenbrunnen
    http://fantastikbooks.blogspot.de/

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  4. Guten Morgen, Mandy:)

    Ich würde erst einmal mit meinem Schicksal hadern, doch dann wäre ich "froh", dass es "nur" die linke Hand ist - ich bin Rechtshänderin. Man müsste sich sehr umgewöhnen, aber mit der Zeit würde es schon gehen. Es gibt immer noch Schlimmeres;)

    LG, Claudia :)

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  5. Halli hallo

    Ich bin durch die liebe Rica und Lena auf die Tour aufmerksam geworden und nur hier gelandet ;)
    Danke für die tolle Vorstellung der Hauptprotagonistin.

    Sehr, sehr schwierige Frage, da man ja schlussendlich nie sagen kann wie man auf eine bestimmte Situation reagieren würde.
    So wie ich mich kenne wäre ich am Anfang wahrscheinlich wie in einer Schockstarre, würde aber danach einfach das Beste daraus machen was bleibt mir auch sonst übrig. Ich müsste lernen damit umzugehen und es zu akzeptieren alles andere bringt nichts.
    Liebe Grüsse
    Bea

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  6. Guten Morgen liebe Mandy,

    eine schöne Vorstellung der Protagonistin hast du da gewählt und geschrieben. Ich habe ja schon ein paar Rezensionen dazu gelesen, aber mir war vor allem das Äußere von Coe nicht bekannt. Wirklich interessant!

    Deine Frage ist schon ziemlich fies >.> Ich muss sagen, ich kann mir es gar nicht richtig vorstellen eine Hand oder ein anderes Körperteil zu verlieren. Im ersten Moment wäre ich sicherlich schockiert darüber und gleichzeitig froh, dass nichts Schlimmeres passiert ist. Da ich zu der Rechtshänder-Fraktion gehöre würde es mir sicher leichter fallen damit umzugehen als wenn ich die rechte Hand verlieren würde. Und dank moderner Prothesen lässt sich heutzutage damit ja verhältnismäßig gut leben.

    Liebste Grüße,
    Diana

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  7. Das wäre ein absoluter Schock, mich würde erst einmal wohl Entsetzen lähmen! Aber irgendwann würde mein Lebens- und Überlebenswillen siegen. Habe ich schon in einer ausweglos scheinenden Situation erlebt, wo ich dachte, das war jetzt mein Todesurteil... Und dann...dann habe ich gekämpft, ins Leben zurückgekämpft. Und ich glaube, das wäre auch bei dem Verlust einer Hand der Fall. Es gibt viel zu viel schönes im Leben, als dass ich komplett aufgeben will!
    Trotzdem hoffe ich, dass mir das erspart bleibt! Mir reicht das, was mir das Schicksal bisher beschert hat, vollkommen aus!

    Liebe Grüße
    Bine

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  8. Früher hätte ich gesagt
    Naja ist ja links damit mach ich eh nicht soviel
    Aber dann hab ich mir mal mein linkes Handgelenk gebrochen und da erst gemerkt wieviel ich mit links machen....
    Man kann damit leben aber ich wäre absolut geschockt :(

    Lieben Gruß
    Christina
    Meinbuchmeinewelt.blogspot.com

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  9. Hallo Liebes =)

    Ein toller Beitrag =) Du hast dir wirklich sehr viel Mühe gegeben =)
    Also wenn ich meine linke Hand verlieren würde ... hmmm ich bin zwar Rechtshänderin aber es wäre für mich trotzdem furchtbar die linke Hand zu verlieren O.o
    Man müsste sich ganz schön einschrenken wenn man nicht mehr beide Hände zur Verfügung hat. Sicher gewöhnt man sich irgendwann daran aber einfach würde das nicht werden.
    Ich wünsche dir einen tollen Freitag <3

    LG Sunny <3

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  10. Hallo liebe Mandy,

    schön , dass Du wieder bei einer Blogtour mit dabei bist. Schlimm, wirklich schlimm im ersten Moment, aber ich habe noch eine andere Hand und muss dann halt schauen, wie ich mein Leben mit nur einer Hand zurecht komme. Immer positiv denken ist ohnehin mein Motto!

    Danke für Deinen heutigen Beitrag..LG..Karin..

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  11. Hallo Ihr Lieben,

    manchmal spielt das Leben anders als man es sich ausgemalt hat. Ich wurde vor zwölf Jahren vor die Wahl gestellt. Eine schwere Rücken Op wo zwölf Wirbel versteift werden mit zwei 38 cm langen Stangen oder Rollstuhl. Für mich gab es nur eines. OP

    Und seit dieser Zeit hat sich mein Leben geändert. Ich bin Schwerbehindert aber liebe das Leben. Auch ein Leben mit nur einer Hand hat tolle Seiten und ich würde alles positive raus suchen und das Leben genießen.

    Man ist dann halt anders, aber nicht schlechter.

    Ich wünsche Euch einen schönen Abend.

    Liebe Grüße
    Eure Ingeborg

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  12. Ich habe, ganz ehrlich, keine Ahnung, wie ich darauf reagieren würde. Als Rechtshänderin ist meine rechte Hand wichtiger als die linke, letztere möchte ich deshalb aber trotzdem keinesfalls entbehren. Ich wäre vermutlich eine ganze Weile ab Boden zerstört und depressiv. Doch ich hoffe, dass ich mich irgendwann davon erholen und das Leben weiterhin genießen könnte.

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  13. Liebe Mandy!
    Danke für die Einblicke in das Buch und in Coes Welt.
    Auf deine Frage: Ich wäre wahrscheinlich erst einmal wie gelähmt vor Schreck und könnte es gar nicht realisieren.
    Dann käme der Moment des Erkennens, dann die Wut auf mich selbst und die Welt.
    Ich bräuchte wahrscheinlich viel positiven Zuspruch und den Austausch mit Menschen, denen Ähnliches widerfahren ist.
    Ich bin zwar Rechtshänderin, brauche aber für viele Tätigkeiten beide Hände.
    Auch bei meiner Arbeit als Erzieherin.
    Als ich vor Kurzem ins Krankenhaus musste, lag neben mir im Zimmer eine ältere Frau, die nach einem Schlaganfall immer wieder nachfühlte, ob ihr Arm noch da ist.
    Ich denke, nach dem Verlust der Hand hätte ich auch so eine Art Phantomschmerz und würde hin und wieder vergessen, dass sie nicht mehr da ist.
    Liebe Grüße, Aletheia
    Hekate85@gmx.de

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  14. Hallo!
    Ich glaube ich wär extrem geschockt, frustriert u. traurig! Obwohl man auf der anderen Seite wieder "froh" sein sollte das man noch lebt! Aber ich glaube das diese Erleichterung erst viel viel später bewusst wahr genommen wird!
    Ich glaube ich wär wütend u. würde mit meinem Schicksal haddern u. mich fragen, warum ausgerechnet ich, warum genau meine linke Hand usw.
    Ich bin Linkshänder u. mach fast alles mit meiner linken Hand!
    Ich wär bestimmt total traurig!!
    Ich wünsche echt keinem das er sich jemals mit diesem Schicksal geschlagen geben muss!
    und ich glaube wir sollten uns alle bewusst machen wie gut es uns geht, mit gesunden Händen u. Beinen, unserem Augenlicht, unseren Ohren, unser Geruchs u. Geschmackssinn!
    Ich bin Dankbar u. froh das meine Familie u. ich gesund sind!
    Lg Mimi
    mimis.lesesucht@gmail.com

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  15. Hallo Mandy!
    Ich würde wahrscheinlich erstmal vor Schock erstarrt sein. Die Vorstellung allein ist schon grausam. Ich meine, ich würde denke ich irgendwann mit dieser Situation klarkommen, aber erstmal wäre es denke ich schon eine Art Weltuntergang für mich. Mir ist meine linke Hand lieb und teuer. Leider nimmt man so etwas oft viel zu selbstverständlich und ist nicht dankbar genug, dass man gesund ist. Das sollte man aber sein. Es ist das Wichtigste, alles andere ist wertlos gegenüber der Gesundheit!

    Liebe Grüße,
    Sandy (Hallosady@aol.com)

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  16. Hallo!
    Allein die Vorstellung...Ich wäre verzweifelt, wenn ich meine linke Hand verlieren würde. Ich würde mich erst vor Qualen krümmen, denn es wäre ja ziemlich schmerzhaft. Und dann die schreckliche Gewissheit, dass ich nie wieder Klavier spielen könnte, es würde mich krank machen. Ich passe auf meine Hände immer ganz besonders gut auf, damit so etwas hoffentlich nie passiert.
    Liebe Grüße,
    Noemi

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  17. Hallo!
    Ich wäre total geschockt, wenn ich meine linke Hand verlieren würde und müsste erstmal damit lernen umzugehen und zu leben. Gott sei dank bin ich rechtshänder und somit wäre es nicht ganz sooo schlimm, als wenn es eben die rechte Hand wäre. Trotzdem wäre es ein einschneidendes und traumatisches Erlebnis und ich hoffe, das dies niemals passieren wird!

    Liebe Grüße,
    Kathi

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  18. Hi Mandy

    So aus dem Bauch heraus und nach den Geschehnissen der letzten Woche würde ich einfach mal sagen, was ist schon die linke Hand? Ich lebe noch und das ist die Hauptsache ....
    Aber so leicht ist das natürlich nicht. Aber wie die meisten Vorrednerinnen würde es mir wohl gleich ergehen. Erst hadert man mit seinem Schicksal, wird sich dann aber nach und nach arrangieren. Schliesslich habe ich zwei kleine Kinder, die mich brauchen und noch eine funktionierende recht Hand.

    lg Favola

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  19. Hallo,

    eine toller Beitrag, sehr gelungen.
    Ja wir würde ich reagieren? Am Anfang wäre ich wohl mehr als geschockt und es würde vielleicht auch eine kleine Welt zusammen brechen. Aber ich denke mit der Zeit würde ich es wohl akzeptieren und mich mit der Situation zurechtfinden. Mir bleibt ja groß keine andere Wahl.

    LG Sabrina

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  20. Hallo und vielen herzlichen Dank für die tolle Blogtour! Ich glaube zunächst würde ich mich nach der Möglichkeit erkundigen, eine Prothese zu bekommen. Und sowohl mit als auch ohne Prothese würde ich versuchen, mich bestmöglich zu arrangieren. Es gibt Menschen, die kommen nur mit einer Hand zur Welt und können ihr leben trotzdem hervorragend meistern und autofahren etc. Also würde ich alles daran setzen, das genauso gut hinzubekommen.

    Viele liebe Grüße
    Katja

    kavo0003@web.de

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  21. Hallo Mandy,
    also wenn ich so spontan darüber nachdenke, dann würde sich dadurch mein ganzes Leben ändern, weil eine Hand zu verlieren ist etwas, was sicher schwierig im Alltag wird.
    Ich meine, ich schreibe immer mit meinen Händen auf der Tastatur und ich nehme auch sonst wäre es schwierig. Ich weiss aber nicht, ob ich mit dem Schicksal hadern würde, ich meine, immerhin lebe ich noch. :)
    Alles Liebe,
    Katja

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  22. Huhu Mandy!

    Danke für den tollen Beitrag! Mittlerweile bin ich total heiß auf das Buch *G*

    Zur Frage:
    Ich musste jetzt erst mal einen Momentan drüber nachdenken und versuchen mich wirklich ohne linke Hand zurecht zu finden. So wirklich kann ich es mir gar nicht vorstellen was es bedeutet, aber ich habe eine Freundin, die ohne ihren rechten Arm zur Welt kam und die ich sehr bewundere, weil sie damit schon immer super klar kam. Ich weiß also, dass es gehen würde!
    Ich wäre auf jeden Fall nicht begeistert - wer wäre das schon - aber würde wohl, natürlich erst, nachdem ich eine Weile in Selbstmitleid zerflossen bin - versuchen mich damit zurecht zu finden und versuchen zu lernen meine Dinge mit der verbliebenen rechten Hand zu erledigen. In guten Zeiten werde ich wahrscheinlich froh sein, dass es nicht die rechte Hand getroffen hat, denn ich bin Rechtshänder, und versuchen dem ganzen auch etwas positives abzugewinnen, so wie es meine Art ist.
    Wirklich fehlen wird mir wohl, dass ich dann nicht so schnell auf der Tastatur hämmern kann, was meinen Job natürlich nicht gerade erleichtert. Vielleicht ist das dann aber auch der bislang fehlende Antrieb mal meine Spracherkennungssoftware auszuprobieren, die hier schon seit einigen Monaten rumliegt.

    Also, wie ich wirklich reagieren würde, kann ich tatsächlich nicht sagen, aber ich denke schon, dass ich nach einer Weile versuchen würde das Beste daraus zu machen, denn ich weiß, es gibt viel schlimmeres.

    Viele Grüße,
    Nicole

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  23. Ich wäre froh, dass es nicht die rechte ist! Klar wäre es schlimm, aber als Rechtshänder wäre die rechte Hand noch schlimmer!

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  24. Hmmm.... Das weiß ich ehrlich gesagt gar nicht so genau. Da habe ich noch nie darüber nachgedacht.

    Das wäre mit Sicherheit eine riesen Umstellung und ich hätte ziemlich damit zu kämpfen. Vor allem zu Beginn wäre ich ziemlich geschockt und fertig. Für andere wäre ich vermutlich eine ganze Weile unerträglich, bis ich irgendwann mein Schicksal halbwegs akzeptiere und Anfange das beste daraus zu machen....

    LG, Insi

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  25. Hallo :)
    Im ersten Moment wäre das wohl ein kleiner Weltuntergang für mich. Ich bin zwar Rechtshänderin, aber ich spiele Klavier und da muss man mit beiden Händen spielen. Und auch andere Dinge würden schwieriger zu bewältigen sein. Ich denke, irgendwann würde ich mich langsam daran gewöhnen, aber zu Anfang wäre es sehr schwer für mich, auf gewisse Sachen verzichten zu müssen.
    Liebste Grüße
    Lena

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