Montag, 17. Oktober 2016

[Rezension] "Harry Potter und das verwunschene Kind" von J.K. Rowling, John Tiffany, Jack Thorne


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Es sind neunzehn Jahre vergangen. Harry Potter ist nun Angestellter des Zaubereiministeriums und hat Probleme mit seinem Sohn Albus, der es hasst der Sohn von Harry Potter zu sein. Er ist ein Außenseiter und hat nur einen einzigen Freund. Irgendwann beschließt Albus, dass er etwas ändern möchte und verändert dadurch mehr als ihm lieb ist und auf einmal droht seine komplette Gegenwart auf den Kopf gestellt zu werden.


Ehrlich gesagt war ich unschlüssig, ob ich dieses Buch überhaupt lesen möchte, da es nur das Skript zum Theaterstück ist und kein richtiges Buch. Es besteht aus Dialogen, was das Ganze ein Stück weit niveaulos macht. Ich finde, dass man sich hier schon die Mühe hätte machen können aus dem schon vorhandenen Plot ein richtiges Buch mit J.K. Rowlings tollem Schreibstil zu schreiben. Denn so geht vieles verloren, ist anspruchslos und ließ sich für mich auch etwas schwer lesen. Zwar wusste ich das vorher, aber das hat mich dennoch sehr gestört. 
Deshalb habe ich auch lange überlegt, wie ich das Buch überhaupt bewerten soll. Doch bis auf diesen Kritikpunkt, der zwar schwer wiegt, mochte ich das Buch sehr und habe mich deswegen doch für eine gute Wertung entschieden.

Der Plot kann durchweg unterhalten. Man lernt Harrys Sohn Albus kennen und erfährt, wie schwer es ihm fällt einen berühmten Vater zu haben und selber ganz anders zu sein. Man erfährt aber auch, was aus Harry, Ron, Hermine und den anderen geworden ist, lernt alternative Zukunftsmöglichkeiten kennen und sieht die Geschehnisse der eigentlichen Harry Potter-Reihe aus einem ganz anderen Blickwinkel. Das gefiel mir wirklich gut. Dadurch, dass Albus etwas in der Vergangenheit verändern möchte, ändert er immer mehr in seiner Gegenwart und Voldemort wird eine erneute Bedrohung. 
Es gibt zwar den einen oder anderen Logikfehler, aber über die konnte ich hinwegsehen.

Zu Beginn hat es mich etwas gestört, wie sich Harry, Ron und Hermine entwickelt haben, aber im Laufe des Buches wird das aufgeklärt und am Ende fand ich das sehr logisch und plausibel. Albus war mir von Anfang an sympathisch und ich konnte mich sehr gut in ihn hineinversetzen und auch seinen einzigen Freund Scorpius, der Malfoys Sohn ist, konnte mich überzeugen.

Das Ende bietet einen guten Abschluss und ich habe es genossen erneut in die magische Welt Harry Potters eintreten zu dürfen. Am liebsten würde ich sofort das Theaterstück dazu sehen, da es bestimmt großartig ist.


"Harry Potter und das verwunschene Kind" wird wahrscheinlich die Fans spalten. Deshalb sollte sich jeder, der Harry Potter liebt am besten eine eigene Meinung von diesem Buch machen. Ich bin froh, dass ich es gelesen habe und fand es trotz meiner Kritik gut.

  • Hierbei handelt es sich um den 8. Band, der 19 Jahre später spielt.  
  • Es ist das Skript zum Theaterstück.
  • Hier findet ihr eine Leseprobe dazu: Klick
  • Über J.K. Rowling erfahrt ihr hier mehr: Klick, hier über John Tiffany: Klick und hier über Jack Thorne: Klick.

Kommentare:

  1. Huhu liebste Mandy <3

    ich habe das Buch auch schon hier liegen, werde aber nicht sofort dazu kommen es zu lesen. Ich schätze mich wird es auch etwas stören, dass das Buch als Skript und nicht als Geschichte geschrieben ist. Auf den Inhalt an sich und auf die Rückkehr nach Hogwarts freue ich mich dennoch sehr.

    Liebe Grüße, Ally

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    1. Huhu liebe Ally,
      ich bin gespannt, wie es dir gefällt und wünsche dir auf jeden Fall viel Spaß. ;)
      Liebste Grüße
      Mandy

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