Donnerstag, 2. Februar 2017

[Rezension] "Eleanor" von Jason Gurley

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Eleanor musste mit ansehen, wie ihre Familie an dem Tod ihrer Zwillingsschwester zerbrach. Ihr Vater hat sie verlassen, ihre Mutter ist alkoholsüchtig und so muss sie sich alleine durchs Leben schlagen. Sie kann sich niemanden anvertrauen und wurde schon viel zu früh erwachsen. Eines Tages gelangt sie auf einmal in eine andere Welt und das geschieht immer häufiger, bis sie einem unglaublichem Geheimnis auf die Spur kommt.

 

Auf "Eleanor" wurde ich schon in der Vorschau neugierig, da der Klappentext vielversprechend klang und ich muss sagen die Idee dahinter ist mal etwas völlig Neues und gefiel mir gut. 
Leider konnte mich der Plot an sich nicht so ganz überzeugen. Das Buch beginnt zunächst mit einem Prolog, der die Geschichte von Eleanors Großmutter erzählt, die ebenfalls Eleanor hieß, anschließend erfährt man, wie Eleanors Zwillingsschwester gestorben ist. Danach gibt es einen Zeitsprung und man erfährt, wie es Eleanor und ihrer Familie ergangen ist. Der Plot wird aus verschiedenen Perspektiven geschildert und lange weiß man nicht, wieso Eleanor überhaupt in diese fremde Welt kommt.

Das Hauptaugenmerk der Geschichte liegt auch gar nicht so auf dem Fantasyaspekt, sondern eher auf die Trauer, den Verlust und die Probleme von Eleanor und ihrem Umfeld. Das ganze Buch ist eher bedrückend und melancholisch und ich muss gestehen, ich hatte hier einfach andere Erwartungen.
Außerdem fand ich vieles verwirrend und einfach langatmig. Erst gegen Ende kommt Spannung auf und es schließt sich der Kreis. Ich muss gestehen, dass ich ohne dieses gelungene Ende das Buch auch wohl schlechter bewertet hätte.

Dabei mochte ich Eleanor als Protagonistin sehr und auch die anderen Figuren sind gut ausgearbeitet. Durch den ansprechenden Schreibstil konnte ich Eleanors Emotionen fühlen und mit ihr leiden und war immer wieder beeindruckt, dass sie dennoch nicht den Mut verliert.

Das Buch hat seine guten Aspekte, aber für mich war es nicht das Richtige. Vielleicht hätte ich es lieber gelesen, wenn ich mit anderen Erwartungen daran gegangen wäre, aber so hat es mir nur mittelmäßig gefallen.


"Eleanor" ist ein besonderes Buch, das mir leider dennoch nicht ganz gefallen hat. Es war zu langatmig und teils zu verwirrend, doch es gibt bestimmt viele Leser, die es mögen werden, wenn sie mit den richtigen Erwartungen daran gehen.
  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
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Kommentare:

  1. Hallo Mandy,
    ich hab jetzt nur das Fazit gelesen weil ich das Buch selbst gerade lese.
    Das mit den Längen kann ich leider bestätigen denn genau diese bremsen mich gerade sehr aus.
    Schade denn der Anfang begann für mich recht fesselnd, ich mochte den Schreibstil.
    Liebe Grüße
    Ela

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    1. Hi Ela,
      ja, das mit den Längen ist echt schade, dabei mochte ich den Schreibstil auch. Ich hoffe, dass es dir noch besser gefällt als mir. :D
      Liebe Grüße
      Mandy

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    2. Hi Mandy,
      nun ja, ich hab es geschafft. Zum Glück wurde der 3. und 4. Teil wieder etwas flüssiger. :)
      Dennoch, meine Euphorie hatte es leider verloren.Dennoch war es eine außergewöhnliche Geschichte.
      Die Rezi dazu ist seit heute morgen online.
      Liebe Grüße
      Ela

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    3. Eine außergewöhnliche Geschichte war es auf jeden Fall. Ich schau mit gleich mal deine Rezi an. :D

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