Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] "Königreich der Schatten- Die wahre Königin" von Sophie Jordan

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Luna ist in einer Welt völliger Dunkelheit aufgewachsen. Es gibt keine Sonne mehr und die überlebenden Menschen müssen mit Hunger und anderen Bedrohungen zurechtkommen. Luna ist behütet in einem Turm aufgewachsen und muss versteckt werden. Doch sie sehnt sich immer nach mehr. Als sie auf Fowler trifft, scheint sich ihr Wunsch zu erfüllen, allerdings ganz anders als sie immer gehofft hat.


Schon als ich zu zum ersten Mal von dem Buch gehört hatte, wurde ich neugierig. Eine Welt, die in Dunkelheit getaucht ist und seltsame Wesen namens Finsterirdische sorgen für eine durchweg düstere Atmosphäre. Dennoch ist Luna behütet aufgewachsen und schnell wird klar, dass sie nicht irgendein Mädchen ist. Doch wer sie wirklich ist, muss sie geheim halten.

Die Grundidee finde ich wirklich gelungen und auch den Plot an sich mochte ich sehr. Allerdings hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht. Da das Reich in dem alles spielt doch recht blass dargestellt wurde und man auch über die Hintergründe der Finsternis nicht wirklich etwas erfährt. 
Ansonsten ist der Plot teils vorhersehbar, weil klar ist, dass es eine Liebesgeschichte geben muss und das Luna ihren Turm verlassen muss. Dennoch gibt es immer wieder spannende Wendungen und gerade eine Wendung zum Schluss konnte mich überzeugen.

Nur Lunas Handlungen vor allem zum Schluss konnte ich so gar nicht nachvollziehen. Sie wirkt sowieso etwas naiv, was ich aber verstehen kann, weil sie behütet und abseits der Welt aufgewachsen ist. Doch sie handelt unüberlegt und einfach nicht logisch. Dennoch mochte ich sie sehr und sie ist mir sehr ans Herz gewachsen. Vor allem, da sie nicht so hilflos ist, wie man zuerst denkt. Sie rettet Fowler immer wieder das Leben.
Und auch Fowler mochte ich sehr, auch wenn er dank seiner zuerst abweisenden Art und eines großen Geheimnisses sehr klischeehaft wirkt. Dennoch ist er im Grunde ein lieber Kerl, der es dank der unwirtlichen Welt gerne versteckt.

Ansonsten erleben die beiden ein gefährliches Abenteuer, schlagen sich durch und kommen sich näher. Und obwohl die Liebesgeschichte vorhersehbar ist, mochte ich sie dank starker Emotionen und einem tollen Schreibstil sehr. Alles ist sehr atmosphärisch geschrieben und der Plot wird abwechselnd aus Lunas und Fowlers Ich-Perspektive geschildert, was ich sehr passend fand.

Das Buch lässt sich trotz vieler ruhiger Passagen schnell lesen und trotz meiner Kritik mochte ich es sehr und bin gespannt auf die Fortsetzung.


Hier ist mir die Wertung gar nicht so leicht gefallen, da ich doch recht viel Kritik an dem Buch hatte, es dennoch aber extrem gerne gelesen habe und neugierig bin, wie es weitergeht. Die Idee dahinter mochte ich sehr und ich hoffe, dass die Fortsetzung das was mir hier gefehlt hat bereithält. Dennoch kann ich das Buch im Großen und Ganzen empfehlen und vergebe knappe 4 Sterne.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um den 1. Band einer Dilogie.
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