Dienstag, 25. Juli 2017

[Rezension] "Wenn du stirbst, zieht dein ganzes Leben an dir vorbei, sagen sie" von Lauren Oliver

Das Copyright vom Cover liegt beim Carlsen Verlag.
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Samanthas Leben läuft genauso wie sie es sich wünscht, bis zum 12. Februar. An diesem Tag kommt sie bei einem Autounfall ums Leben, aber anstatt einfach nur zu sterben, erlebt sie diesen Tag wieder und wieder...


Schon lange wollte ich dieses Buch lesen und da es nun verfilmt wurde, habe ich es nun endlich gelesen. Die Idee hinter dem Buch finde ich gelungen, leider war ich von der Umsetzung etwas enttäuscht. 
Denn Samantha ist ein durchweg unsympathischer Mensch und den Tag, den sie immer wieder erlebt, empfand ich spätestens beim dritten Mal als unglaublich langweilig. Zwar verändert sich immer etwas und Samantha trifft andere Entscheidungen, aber dennoch wusste man als Leser vieles und es gab keine Überraschungen. Irgendwie hätte ich mir mehr Spannung, mehr tolle Entwicklungen gewünscht.

Und auch Samantha, die eine eingebildete Zicke ist und mit ihrer Clique andere Schüler mobbt, allen voran Juliet, die auch am 12. Februar stirbt, mochte ich einfach nicht. Samantha entwickelt sich zwar etwas in dem Buch, aber dennoch konnte sie mich nie für sich gewinnen und so fiel es mir schwer mir ihr zu fühlen. Bei ihr fehlte mir die Tiefe, die richtige Einsicht ihrer Fehler. Alles kam mir etwas oberflächig dargestellt vor und auch die anderen Figuren des Buches konnten mich nicht überzeugen.

An sich fand ich das Buch nicht schlecht, vielleicht hatte ich einfach zu hohe Erwartungen. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen und passt zu den jugendlichen Protagonisten. Alles ist in Jugendsprache und aus Samanthas Ich-Perspektive geschildert, was ich passend fand.

Manche Entwicklungen gefielen mir, sodass mich das Buch doch hin und wieder fesseln konnte, aber im Großen und Ganzen war es für mich nur knappes Mittelmaß. Das Ende hat mich zwiegespalten zurückgelassen. Ich kann die Entwicklung verstehen, hätte mir aber dennoch irgendwie ein anderes Ende gewünscht.

 

Von mir bekommt das Buch nur knappe drei Sterne. Ich mag die Idee dahinter, aber leider war die Umsetzung für meinen Geschmack zu langweilig und die Protagonistin war mir einfach unsympathsich, sodass ich kaum mit ihr fühlen konnte. Ich kann verstehen, dass das Buch vielen Lesern gefällt, für mich war es leider nicht ganz das Richtige.

  • Hierbei handelt es sich soweit ich weiß um einen Einzelband. 
  • Das Buch wurde auch verfilmt.
  • Eine Leseprobe dazu findet ihr hier: Klick
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Kommentare:

  1. Huhu liebe Mandy,

    dieses Buch liegt auch schon so lange auf meinem SuB, ich müsste es langsam echt mal befreien. Aber genau das, was du in deiner Rezension kritisierst, hat mir auch schon meine beste Freundin erzählt, die mir das Buch geschenkt hatte. Ihr Kommentar danach: Sie schenkt nie wieder ein Buch, das sie nicht schon selbst gelesen hat. Dennoch bin ich immer noch gespannt auf das Buch, vielleicht ist es ja gar nicht sooo schlimm. :) Auch wenn ich ein Problem mit unsympathischen Protagonisten habe.

    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Hi Kathi,
      ih drücke dir die Daumen, dass du es besser finden wirst. :D Genau aus dem Grund verschenke ich keine Bücher, die ich nicht kenne, da kann ich deine Freundin verstehen.
      Liebe Grüße
      Mandy

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