Donnerstag, 14. September 2017

[Hörbuch-Rezension] "Aquila" von Ursula Poznanski

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https://www.amazon.de/Die-Androidin-Auf-Flucht-Roman/dp/3596297281/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1499770896&sr=8-1&keywords=die+androidin+-+auf+der+flucht     http://www.loewe-verlag.de/titel-933-933/demon_road_hoelle_und_highway-7869/


Nika ist im Auslandssemester in Siena gelandet, ohne die Sprache dort sonderlich gut zu verstehen. Umso schwieriger wird es für sie, als sie ohne Erinnerung an die letzten Tage in ihrer Wohnung aufwacht und ihre Mitbewohnerin spurlos verschwunden zu sein scheint. 


Ursula Poznanski startet die Geschichte direkt und ohne Umwege mit dem Erwachen der Protagonistin mit eben jenem Gedächtnissverlust, um den es in der Geschichte geht. Keine Vorgeschichte, die erzählt wird, da sich Mika diese selbst im Laufe des Hörbuchs zusammen zu reimen hat. Entsprechend weiß man auch anfangs gar nicht unbedingt, um was für eine Geschichte es sich hier handelt (zumindest, wenn man wie ich nicht einmal einen Klappentext gelesen, sondern sich allein aufgrund der Autorin zu dem Buch hat hinreißen lassen). Ich habe lange Zeit eine Mafia-Geschichte vermutet und diese Unwissenheit machte es umso spannender. Habe auch lange überlegt, woher der Name des Buches kommt.

Zum Ende hin, wenn die Erinnerungen Mikas langsam Form annehmen, wird die Geschichte meiner Meinung nach etwas flacher. Die Spannungsmomente und dramatischen Wendungen kommen eher früher in der Geschichte und zum Schluss wird alles eher sortiert und zusammengesetzt, was mich aber nun nicht unbedingt gestört hat. Vielmehr merkt man dadurch auch einfach, dass die Protagonistin selbst mit ihren Kräften am Ende ist. 

Die Charaktere haben mich schon sehr überrascht. Ich habe einigen von Anfang an misstraut und auch über andere hatte ich bestimmte Vermutungen... und alles wurde über den Haufen geworfen. Hut ab, Frau Poznanski. Ich mag es ja, so überrascht zu werden.

Ich bin ja was Sprecher angeht mittlerweile schon verwöhnt und mag männliche Sprecher lieber als weibliche. Laura Maire konnte mich hier aber überzeugen und hat gute Arbeit geleistet. Vor allem ihre Art, Mika als verunsichertes junges Mädchen zu sprechen, hat mir sehr gefallen. Steht in einem guten Kontrast zu... anderen weiblichen Charakteren (ich kanns nicht anders schreiben ohne spoilern zu müssen).


5! Sehr sehr cool. Aquila hat mir richtig gut gefallen und konnte mich derart fesseln, dass ich mir zwischen meinen Arbeitswegen (bei denen ich die meisten Hörbücher durchbekomme) oft schon Gedanken machte, wann ich weiter hören könnte. Das an sich sagt für mich schon viel aus. Ganz klare Empfehlung!


  • Hierbei handelt es sich um einen Einzelband.
  • Das gleichnamige Buch ist beim Loewe Verlag erschienen.
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Kommentare:

  1. Huhu,

    Aquila möchte ich auch so gerne noch lesen und durch deine Rezension habe ich jetzt noch mehr Lust auf das Buch!

    Auf meinem Blog läuft aktuell ein Gewinnspiel falls du mitmachen magst:
    http://the-passion-of-books.blogspot.de/2017/09/gewinnspiel-dankeschon-meine-leser.html

    LG
    Bettina

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    1. Huhu,
      Aquila ist echt gut, auch wenn ich das selbst noch rezensieren muss. Diese Rezi ist jetzt von meinem Mann. :D Aber schön, dass die Rezi dafür sorgt, dass du noch mehr Lust drauf hast. :D
      Liebe Grüße
      Mandy

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